Beiträge zum Schlagwort: Münster

02Mai/19

12. Ener­gie­stamm­tisch Münster

Die Rolle von Wasser­stoff in der Ener­gie­wende

Die Ener­gie­wende und der Ausbau von erneu­er­baren Ener­gien erfor­dern verschie­dene Maßnahmen, um eine Balance zwischen fluk­tu­ie­render Ener­gie­be­reit­stel­lung und Nach­frage herzu­stellen. Wasser­stoff und Brenn­stoff­zellen haben großes Poten­zial Versor­gungs­lü­cken zu schließen. Ob in der Elek­tro­mo­bi­lität, durch den Einsatz von Power-to‑X Tech­no­logie, der Rück­ver­stro­mung oder der Spei­cher­mög­lich­keit, die Anwen­dungs­ge­biete für Wasser­stoff sind viel­fältig.

Für einen Einstieg in die Thematik und die damit verbunden Chancen, wird Herr Dr. Koch von der EnergieAgentur.NRW Ihnen einen umfang­rei­chen Über­blick präsen­tieren. Ergän­zend, werden die Stadt­werke Münster über den Einsatz von elek­trisch und Brenn­stoff­zellen betrie­benen Bussen berichten. Dazu laden die Orga­ni­sa­toren des Ener­gie­stamm­ti­sches Münster alle Inter­es­sierten herz­lich zum 12. Treffen am Donnerstag, den 2. Mai 2019, von 19 bis 21 Uhr in den Saal 1 der Bezirks­re­gie­rung Münster, Domplatz 1–3, ein. Ange­spro­chen sind wie immer alle Energie-Inter­es­sierten. Das Veran­stal­ter­quar­tett besteht aus dem NRW-Landes­ver­band der Deut­schen Gesell­schaft für Sonnen­en­ergie e.V. (DGS NRW), der EnergieAgentur.NRW, der Stadt Münster sowie der Verbrau­cher­zen­trale NRW. Inter­es­sierte können beim Ener­gie­stamm­tisch ihre Fragen und eigenen Erfah­rungen rund um die Themen erneu­er­bare Ener­gien und Ener­gie­effi­zienz mit Gleich­ge­sinnten und Experten disku­tieren und – wo gewünscht – ihr persön­li­ches Netz­werk knüpfen.

Die Teil­nahme am Ener­gie­stamm­tisch ist kosten­frei, um Anmel­dung wird bis 29.4.2019 gebeten hier bei der energieagentur.nrw.

30Apr/19

Münster: Baustellen-Führungen im Geist­viertel

Experten erläu­tern vor Ort Sanie­rungs­schritte und Ener­gie­kon­zept /​Anmel­dung erfor­der­lich

Münster (SMS). Wie lässt sich ein über 65 Jahre altes Mehr­fa­mi­li­en­haus in ein modernes Gebäude mit einem Ener­gie­be­darf auf Neubau­stan­dard verwan­deln? Antworten und Einblicke in die Baupraxis gibt es bei zwei Baustellen-Führungen am 19. März und am 30. April, zu denen die Koor­di­nie­rungs­stelle für Klima und Energie im Amt für Grün­flä­chen, Umwelt und Nach­hal­tig­keit einlädt. Bei den Rund­gängen über die Baustelle, die jeweils um 16 Uhr beginnen, werden die einzelnen Sanie­rungs­schritte und das Ener­gie­kon­zept vorge­stellt. Auch die Verwen­dung von Förder­mit­teln wird erläu­tert. Ener­gie­be­rater, Hand­werker und Vertreter der Stadt Münster stehen als Ansprech­partner zur Verfü­gung.

Bei dem vorge­stellten Sanie­rungs­ob­jekt handelt es sich um ein Mehr­fa­mi­li­en­haus im Geist­viertel, das 1952 gebaut wurde. Die Außen­wände des Gebäudes werden neu gedämmt, zusätz­lich werden Fenster und Dach saniert. Für die Sanie­rung sind Förder­mittel aus dem städ­ti­schen Förder­pro­gramm »Ener­gie­ein­spa­rung und Altbau­sa­nie­rung« bean­tragt worden. Zusätz­liche Zuschüsse sind möglich für die umwelt­freund­liche Dämmung mit einer Mine­ral­wolle, die mit dem Umwelt­zei­chen »Blauer Engel« ausge­zeichnet ist. Außerdem können bei der KfW Bank weitere Förder­mittel bean­tragt werden.

Da die Zahl der Teil­neh­menden an den Führungen begrenzt ist, ist eine Anmel­dung notwendig (Tel. 0251 492 6725, E‑Mail: klimaschutz@​stadt-​muenster.​de). Der Treff­punkt wird nach der Anmel­dung mitge­teilt.

Ausführ­liche Infor­ma­tionen rund um das Thema »Klima­schutz« gibt es im Internet unter www.klima.muenster.de. Dort sind auch die Ansprech­partner und Ansprech­part­ne­rinnen der städ­ti­schen Koor­di­nie­rungs­stelle für Klima und Energie zu finden.

Entech wird vor Ort zu Themen wie KfW-Mittel beraten.
Fach­un­ter­nehmer wie Held-Beda­chungen oder Vorwerk-Putz aus dem Netz­werk Altbau-Partner Hand­werk der Stadt Münster werden ebenso vor Ort sein.

Silke Puteanus (links) und Nadine Somberg bei Baustellen-Führungen im Geistviertel

Ener­gie­be­ra­terin Silke Pute­anus (l.) und Nadine Somberg vom Amt für Grün­flä­chen, Umwelt und Nach­hal­tig­keit Bild: Stadt Münster

09Apr/19
Schriftzug Stadtweinhaus auf Sandsteinaussenfassade, dadrunter Zettel mit Hinweis auf die Veranstaltung Verleihung Gütesiegel Altbausanierung

Münster: Verlei­hung Güte­siegel Altbau­sa­nie­rung

Am 25.03.2019 fand im Fest­saal des histo­ri­schen Rathauses der Stadt Münster die feier­liche Über­gabe von Güte­sie­geln Altbau­sa­nie­rung statt.

Für eine Auszeich­nung mit dem Gebäu­de­gü­te­siegel muss bei der Sanie­rung des Gebäudes der aktu­elle Sanie­rungs­stan­dard der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung erreicht werden: „Die darin fest­ge­schrie­benen Anfor­de­rungen an die ener­ge­ti­sche Qualität der Gebäu­de­hülle (Trans­missions­wärme­ver­lust H´T) dürfen das Niveau eines vergleich­baren Neubaus um maximal 40 % über­schreiten“ bedeutet, dass die Dämmungen (Wände, Dächer, Böden, Keller­de­cken, Fenster und Türen) im Mittel­wert höchs­tens 40 % schlechter sein dürfen als bei einem Neubau. Ehrgei­zige Ziel­set­zung? Ja, aber bei ganz­heit­li­cher Sanie­rung eines Gebäudes häufig erreichbar. Häufig dann auch besser als ein Neubau! Infor­ma­tionen zum Güte­siegel bei der Stadt Münster.

Baustelle eines Einfamlienwohnhaus, von unten hoch wird der alte verputzte Bau neu verklinkert und gedämmt
Hoch­wer­tige und vorbild­liche Sanie­rung eines Einfa­mi­li­en­wohn­hauses der 50er Jahre: diesmal nicht mit einem Wärme­dämm­ver­bund­system (WDVS), sondern mit Kern­däm­mung und Neuver­klin­ke­rung.

Wir sind stolz, denn 3 von 6 Bauherren, die am diesem Abend Ihre Gütesiegel–Auszeichnung von Stadtrat Peck vor Publikum entge­gen­nehmen konnten, sind Kunden von Entech: zwei Einfa­mi­li­en­häuser und ein Mehr­fa­mi­li­en­wohn­haus sind zu Effi­zi­enz­häu­sern saniert worden. Der Ener­gie­ver­brauche konnte in diesen Fällen um bis zu 70 % redu­ziert werden! Die Maßnahmen sind durch die Stadt Münster und die KfW geför­dert worden.

Dämmung funk­tio­niert, so die Antworten der Bauherren auf die Frage nach dem Warum der Sanie­rungen. Und auch: „Oma fror immer im Haus“, „kein Schimmel mehr in unseren Liegen­schaften“, „christ­liche Verant­wor­tung für Umwelt und die jüngere Genera­tion“, „Heiz­kosten für die Mieter gesenkt“.

Blick auf Bühne des Festsaals, Publikum im Vordergrund, Stadtrat Peck am Rednerpult
Vorträge zur Klim­schutz­stra­tegie der Stadt Münster und über Erneu­er­bare Ener­gien

Prof. Dr. Ing. K. Mertens berichtet anschlie­ßend über die Anfänge der Foto­voltaik und die Einfüh­rung der kosten­de­ckenden Vergü­tung vor ca. 20 Jahren. Die Poten­tiale der erneu­er­baren Ener­gien, insbe­son­dere der Foto­voltaik, sind riesig und bei weitem noch nicht ausge­schöpft. Tech­nisch steht uns alles zur Verfü­gung, was zur Reali­sie­rung der gesetzten Klima­schutz­ziele nötig ist. Es sind keine tech­ni­schen Hemm­nisse, die uns davon abhalten.

Flan­kiert wurde die Preis­ver­lei­hung durch Vorträge über Klima­schutz. Stadtrat Peck stellt die Klima­schutz­stra­tegie der Stadt Münster dar und es wird deut­lich, dass in allen Lebens­be­rei­chen gehan­delt werden muss und mit den heute zur Verfü­gung stehenden Tech­niken gehan­delt werden kann. Peck verlässt nach dem Vortrag die Veran­stal­tung, um sich mit Vertre­tern von Fridays­for­fu­ture zu treffen.

Stadtrat Peck am Rednerpult
„Güte­siegel Altbau­sa­nie­rung: Ein Beitrag zum Master­plan 100 % Klima­schutz der Stadt Münster mit dem Ziel, bis 2050 klima­neu­tral zu sein“ so Stadtrat Peck.

Meine persön­liche Bilanz aus dem Abend in Bezug auf die aktu­elle Diskus­sion um Klima­schutz und Fridays­for­fu­ture : wir müssen nicht darauf warten, dass Schüler Physik lernen und Erfinder werden. Alles für die Lösung liegt seit Jahr­zehnten schon fertig vor uns: umsetzen, machen, handeln, enga­gieren, poli­ti­sieren … auf die Straße! Erneu­er­bare Ener­gien in Verbin­dung mit Ener­gie­effi­zienz können das fossile Welt­wirt­schafts­system tech­nisch gesehen sofort ablösen! Nichts Neues eigent­lich, denn schon 1995 beschrieb z.B. Hennicke in seinem Buch „Faktor Vier : doppelter Wohl­stand – halbierter Natur­ver­brauch“ diese Zusam­men­hänge.“

19Mrz/19

Münster: Baustellen-Führungen im Geist­viertel

Experten erläu­tern vor Ort Sanie­rungs­schritte und Ener­gie­kon­zept /​Anmel­dung erfor­der­lich

Münster (SMS). Wie lässt sich ein über 65 Jahre altes Mehr­fa­mi­li­en­haus in ein modernes Gebäude mit einem Ener­gie­be­darf auf Neubau­stan­dard verwan­deln? Antworten und Einblicke in die Baupraxis gibt es bei zwei Baustellen-Führungen am 19. März und am 9. April, zu denen die Koor­di­nie­rungs­stelle für Klima und Energie im Amt für Grün­flä­chen, Umwelt und Nach­hal­tig­keit einlädt. Bei den Rund­gängen über die Baustelle, die jeweils um 16 Uhr beginnen, werden die einzelnen Sanie­rungs­schritte und das Ener­gie­kon­zept vorge­stellt. Auch die Verwen­dung von Förder­mit­teln wird erläu­tert. Ener­gie­be­rater, Hand­werker und Vertreter der Stadt Münster stehen als Ansprech­partner zur Verfü­gung.

Bei dem vorge­stellten Sanie­rungs­ob­jekt handelt es sich um ein Mehr­fa­mi­li­en­haus im Geist­viertel, das 1952 gebaut wurde. Die Außen­wände des Gebäudes werden neu gedämmt, zusätz­lich werden Fenster und Dach saniert. Für die Sanie­rung sind Förder­mittel aus dem städ­ti­schen Förder­pro­gramm »Ener­gie­ein­spa­rung und Altbau­sa­nie­rung« bean­tragt worden. Zusätz­liche Zuschüsse sind möglich für die umwelt­freund­liche Dämmung mit einer Mine­ral­wolle, die mit dem Umwelt­zei­chen »Blauer Engel« ausge­zeichnet ist. Außerdem können bei der KfW Bank weitere Förder­mittel bean­tragt werden.

Da die Zahl der Teil­neh­menden an den Führungen begrenzt ist, ist eine Anmel­dung notwendig (Tel. 0251 492 6725, E‑Mail: klimaschutz@​stadt-​muenster.​de). Der Treff­punkt wird nach der Anmel­dung mitge­teilt.

Ausführ­liche Infor­ma­tionen rund um das Thema »Klima­schutz« gibt es im Internet unter www.klima.muenster.de. Dort sind auch die Ansprech­partner und Ansprech­part­ne­rinnen der städ­ti­schen Koor­di­nie­rungs­stelle für Klima und Energie zu finden.

Entech wird vor Ort zu Themen wie KfW-Mittel beraten.
Fach­un­ter­nehmer wie Held-Beda­chungen oder Vorwerk-Putz aus dem Netz­werk Altbau-Partner Hand­werk der Stadt Münster werden ebenso vor Ort sein.

Silke Puteanus (links) und Nadine Somberg bei Baustellen-Führungen im Geistviertel

Ener­gie­be­ra­terin Silke Pute­anus (l.) und Nadine Somberg vom Amt für Grün­flä­chen, Umwelt und Nach­hal­tig­keit Bild: Stadt Münster

15Jun/18

Stadt Münster startet neue Kampagne für mehr Klima­schutz im Juni 2018

Kampagne »Mucker mitma­chen in der Klima-Misch­poke« bringt Münster in Bewe­gung
Wenn Müns­ters Kalinen, Seeger und Koten sich zusam­mentun, Flagge zeigen für mehr Klima­schutz und Freunde, Bekannte und Verwandte mit ins Boot holen, dann kann die bunte Klima-Misch­poke eine ganze Menge errei­chen – für das eigene Umfeld und für die ganze Stadt. Darauf setzt das städ­ti­sche Klima­schutz-Team mit seiner neuen Kampagne »Klima-Misch­poke«.

Fort­set­zung

24Mai/18

Der neue ener­ge­ti­sche Drei­klang: Sonnen­en­ergie – Spei­cher – Elek­tro­mo­bi­lität

Sonnen­en­ergie – Spei­cher – Elek­tro­mo­bi­lität – 11. Ener­gie­stamm­tisch Münster

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Dieser Satz von Aris­to­teles gilt ganz sicher auch für die Heraus­for­de­rungen der immer dring­li­cher werdenden Ener­gie­wende: Effi­zi­ente und umwelt­scho­nende Tech­no­lo­gien können durch eine intel­li­gente Vernet­zung mehr bewirken als ihre einzelnen Kompo­nenten.

Schöne, aber ausge­diente Mobi­lität

Was von der Ener­gie­wirt­schaft als Sekto­ren­kopp­lung bezeichnet wird, kann bereits auch heute schon im privaten Maßstab umge­setzt werden. Solar­an­lagen, Strom­spei­cher und Elek­tro­mo­bi­lität – jede Tech­no­logie für sich allein bereits faszi­nie­rend. Im harmo­nisch abge­stimmten Drei­klang eine echte Option für die Ener­gie­wende!

Ange­spro­chen sind wie immer private Haus­ei­gen­tümer, Hand­werker genauso wie Gewer­be­trei­bende und sons­tige Energie-Inter­es­sierte. Das Veran­stal­ter­quar­tett besteht aus dem NRW-Landes­ver­band der Deut­schen Gesell­schaft für Sonnen­en­ergie e.V. (DGS NRW), der EnergieAgentur.NRW, der Stadt Münster sowie der Verbrau­cher­zen­trale NRW. Inter­es­sierte können beim Ener­gie­stamm­tisch ihre Fragen und eigenen Erfah­rungen rund um die Themen erneu­er­bare Ener­gien und Ener­gie­effi­zienz mit Gleich­ge­sinnten und Experten disku­tieren und – wo gewünscht – ihr persön­li­ches Netz­werk knüpfen.

Ort: Bezirks­re­gie­rung Münster, Saal 1, Domplatz 1–3, 48143 Münster
Zeit: Donnerstag, 24. Mai 2018, 19.00−21.00 Uhr, anschlie­ßend Ausklang im Markt­café am Domplatz
Programm:
Vortrag: „Sonne in den Tank“: Eigener Solar­strom fürs E‑Auto?
Stefan Nakazi, Verbrau­cher­zen­trale NRW, Düssel­dorf
Praxis­bei­spiele: Erfah­rungs­be­richte solarer Elek­tro­mo­bi­listen
Josef Busch, Vreden
Sven Hoff­mann, Senden

Die Teil­nahme am Ener­gie­stamm­tisch ist kosten­frei, um Anmel­dung über anmeldung@​energiestammtisch-​muenster.​de wird gebeten.
Kontakt: Rüdiger Brechler, EnergieAgentur.NRW, Tel. 0151 188 22 602