Senken Sie Ihre Ener­gie­kosten mit Anlagen zur Fotovoltaik

Warum lohnt der Betrieb einer Fotovoltaikanlage?

Bei sorg­fäl­tiger Planung hilft Foto­voltaik, die Ener­gie­kosten zu senken: Foto­vol­ta­ik­an­lagen wandeln Son­nen­licht direkt in elek­tri­schen Strom um – zum Eigen­ver­brauch oder zur bezahlten Ein­spei­sung ins öffent­liche Netz. Indes funk­tio­nieren diese Solar­ge­ne­ra­toren zur Strom­erzeu­gung anders als Son­nen­kol­lek­toren, die Son­nen­strah­lung ther­misch etwa zum Heizen nutzen. Die Technik zur Erzeu­gung und zum Einsatz von Strom aus Son­nen­licht:

  • bietet indi­rekte För­de­rung durch Ein­spei­se­ver­gü­tung oder bei großen Anlagen durch Direkt­ver­mark­tung, die wie­derum höhere Ein­nahmen erlaubt (Stand Februar 2026)
  • bringt in vielen Städten und Gemeinden Zuschüsse für soge­nannte Bal­kon­kraft­werke ein
  • ermög­licht, selbst pro­du­zierten Strom zu nutzen
  • erzielt Mie­ter­strom­zu­schlag für Ver­mieter (Stand Februar 2026)
  • führt in vielen Fällen zu steu­er­li­chen Vorteilen
  • hilft mit­unter, strenge Anfor­de­rungen für bestimmte För­der­stufen von einem Effizienz­haus zu erreichen
  • ist sogar im län­geren Betrieb war­tungsarm
  • kann bei einer neuen Anlage oft mit einem Kredit von der KfW geför­dert werden (Stand Februar 2026)
  • lässt sich bei einer neuen Anlage durch regio­nale oder lokale Kredite oder Zuschüsse unter­stützen – aller­dings sinkt die Anzahl solcher Förderprgramme
  • läuft mit einer sinn­vollen Stra­tegie wirt­schaft­lich
  • ver­spricht in der Regel gute Amor­ti­sa­ti­ons­zeiten
Umwelt und Foto­voltaik ver­tragen sich gut Bild: Rudolpho Duba | PIXELIO

Sie können den Strom aus Foto­voltaik ein­speisen oder selber verbrauchen

Für den betriebs­wirt­schaft­li­chen Erfolg ist nicht nur die maxi­male Strom­erzeu­gung der Anlage zu betrachten. Betreiber von Foto­vol­ta­ik­an­lagen sollten zwi­schen Eigen­ver­brauch und Ein­spei­sung abwägen – zumal bei neuen Anlagen die Ein­spei­se­ver­gü­tung nach Erneu­er­bare-Ener­gien-Gesetz EEG seit Jahren sinkt. Ohnehin plant die Bun­des­re­gie­rung eine Reform der Zah­lungen für ein­ge­speisten Strom aus Foto­voltaik. Derzeit sind unter­schied­liche Nut­zungs­arten und Modelle für Ein­nahmen verbreitet:

  • Eine Anlage im stän­digen Insel­be­trieb ist nicht mit dem öffent­li­chen Strom­netz ver­bunden. Somit fehlt die Chance, Strom gegen Bezah­lung ein­zu­speisen oder Dun­kel­heit zu über­brü­cken. Über­schüs­siger Strom wird abge­re­gelt und erzielt keine Ein­nahmen. Für ein Ein­fa­mi­li­en­haus arbeitet solch eine Anlage unwirt­schaft­lich, wenn die Kosten der Technik ansonsten ein­ge­spartes Geld über­steigen. Aber Insel­an­lagen können zum Bei­spiel in Schre­ber­gärten oder auf Booten überzeugen.
  • Bat­te­rie­spei­cher helfen, eigenen Strom bei schlechtem Wetter zu nutzen. Im Winter lässt sich ein Haus­halt nur für wenige Stunden über Spei­cher ver­sorgen. Ein Netz­aus­fall kann die Anlage trotz Bat­te­rie­spei­cher treffen – sofern keine spe­zi­ellen Wech­sel­richter den zeit­wei­ligen Insel­be­trieb ermöglichen.
  • Vor Jahren war Voll­ein­spei­sung beliebt, denn die Bezüge über­stiegen die Preise der Stromversorger.
  • Eigen­ver­brauch lässt Strom­kosten sinken, weil Betreiber weniger Strom aus dem Netz ziehen müssen.
  • Schon alleine wegen der Jah­res­zeiten ver­teilt sich die Aus­beute ungleich­mäßig bei der Strom­erzeu­gung. Oft bewährt sich die Mischung aus Ein­spei­sung und Eigen­ver­brauch mit ange­schlos­senem Spei­cher. Für den über­schüs­sigen Strom erhalten Betreiber eine Ein­spei­se­ver­gü­tung, die nach Anla­gen­größe und Datum der Inbe­trieb­nahme gestaf­felt ist – diese Beträge liegen nied­riger als bei Volleinspeisung.
  • Die Ein­spei­se­ver­gü­tung ist für 20 Jahre garan­tiert. Später ist eine andere Ver­mark­tung möglich.
  • Etwa Bür­ger­an­lagen oder große Anlagen unter­liegen anderen Regeln.
Foto­voltaik passt sogar zum Fach­werk­haus Bild: Túrelio | Wiki­media | CC BY 3.0

Anla­gen­größe und Jah­res­zeiten beein­flussen Energieertrag

Zum Bei­spiel große Anlagen sind auf ein ver­nünf­tiges Konzept ange­wiesen, damit sie lohnend arbeiten. Für Module aus Solar­zellen dient die Nenn­leis­tung in Kilo­watt peak (kWp) als Merkmal, um die Größe der Gesamt­an­lage zu beur­teilen. Abhängig von Art und Wir­kungs­grad der Solar­zellen ent­spricht 1 kWp Nenn­leis­tung einer Modul­fläche von 7 m2 bis 10 m2. Ansonsten beein­flussen unter­schied­liche Fak­toren den Ener­gie­er­trag:

  • Anla­gen­alter
  • Art der Montage
  • Aus­rich­tung zur Sonne
  • Dimen­sio­nie­rung der Fotovoltaikmodulfelder
  • geo­gra­fi­sche Lage
  • Gesamt­größe der Anlage
  • Jah­res­zeiten
  • Tag- und Nachtschwankungen
  • Wetter und Wolken

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