Beiträge zum Schlagwort: Förderung

08Jan/20
Alte Fenster mit beschädigten und schmutzigen Rahmen

KfW-Förde­rung für Ener­gi­ef­fi­zienz bei Gebäuden 2020

Die KfW hat veröf­fent­licht, welche erheb­li­chen Verbes­se­rungen bei den Förder­pro­grammen für Gebäude ab 24. Januar 2020 gelten.

Erhö­hung von Zuschüssen/​Tilgungszuschüssen

Bei der Sanie­rung von Wohn­ge­bäuden erhöht die KfW in der Kredit­va­ri­ante (151, 152) den Tilgungs­zu­schuss um 12,5 Prozent­punkte und in der Zuschuss­va­ri­ante (430) den Inves­ti­ti­ons­zu­schuss um 10,0 Prozent­punkte. Die Tilgungs­zu­schüsse (153) für den Neubau von Wohn­ge­bäuden steigen um 10,0 Prozent­punkte.

Bei Nicht­wohn­ge­bäuden (277, 278 etc.) werden die Tilgungs­zu­schüsse in der Sanie­rung von KfW-Effi­zi­enz­ge­bäuden um 10,0 Prozent­punkte erhöht, für Einzel­maß­nahmen um 15 Prozent­punkte. Beim Neubau von Nicht­wohn­ge­bäuden (276 etc.) bleiben die Tilgungs­zu­schüsse (leider) unver­än­dert.

Diese Ände­rungen gelten für Anträge, die ab dem 24.01.2020 bei der KfW eingehen (Wohn­ge­bäude) bezie­hungs­weise zuge­sagt werden (Nicht­wohn­ge­bäude).

Erhö­hung von Zuschüssen/​Tilgungszuschüssen

Die Förder­höchst­be­träge werden für Wohn­ge­bäude auf 120.000 € pro Wohn­ein­heit erhöht.

Diagramm »Energieeffizient Sanieren (Nichtwohngebäude) Förderstufen«
Ände­rungen bei Nicht­wohn­ge­bäuden in der Sanie­rung Bild: KfW
Diagramm »Energieeffizient Bauen (Wohngebäude) Förderstufen«
Ände­rungen bei Neubauten (Wohn­ge­bäude) Bild: KfW
Diagramm »Energieeffizient Sanieren: Kredit und Zuschuss (Wohngebäude) Förderstufen«
Ände­rungen bei Wohn­ge­bäuden in der Sanie­rung Bild: KfW

Quelle und Link zu weiteren Details: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/EBS-2020

Ein erster Kommentar: Das sind für dieje­nigen, die sanieren oder neu bauen möchten, erheb­liche Verbes­se­rungen! Es ist zu vermuten, dass in den nächsten Tagen weitere Details dazu veröf­fent­lich werden, zum Beispiel ange­passte Merk­blätter.

Kontak­tieren Sie uns: Wir beraten Sie gerne spezi­fisch für Ihr Vorhaben und versorgen Sie mit Infor­ma­tionen.

10Dez/19
Blick auf die eingerüstete Baustelle

Rund­gang über Sanie­rungs­bau­stelle

Aus der Ankün­di­gung der Stadt Münster:

Vom Altbau zum Effizienz­haus – diese Wand­lung erlebt gerade ein 65-jähriges Mehr­fa­mi­li­en­haus im Mauritz-Viertel in Münster. Alles Wissens­werte über die einzelnen Sanie­rungs­schritte, das Ener­gie­kon­zept sowie die Nutzung von Förder­mit­teln (städ­ti­sches Förder­pro­gramm »Ener­gie­ein­spa­rung und Altbau­sa­nie­rung« und KfW-Bank) erfahren Inter­es­sierte bei einem Rund­gang am Dienstag, 10. Dezember, 15 Uhr. Vor Ort stehen Ener­gie­be­rater, Vertreter der Stadt Münster und der Bauherr als Ansprech­partner zur Verfü­gung.

Drei Personen vor dem eingerüsteten Mehrfamilienhaus: Von links Andreas Deppe vom Planungsbüro ENTECH, Nadine Somberg von der Stadt Münster und der Bauherr

Ener­gie­be­rater Andreas Deppe (v.l.), Nadine Somberg von der Stadt Münster und der Bauherr

Bei dem vorge­stellten Objekt wurden bereits umfang­reiche ener­ge­ti­sche Sanie­rungs­maß­nahmen durch­ge­führt. Die alten Fenster wurden gegen neue mit Drei­scheiben-Wärme­schutz­ver­gla­sung ausge­tauscht.

Die Außen­wände und das Dach wurden mit ökolo­gi­schen Mate­ria­lien saniert. Die Keller­de­cken wurden gedämmt und die alte Ölhei­zung durch eine moderne Holz­pellet-Anlage ersetzt.

Nach der Sanie­rung wird der hohe ener­ge­ti­sche Stan­dard eines »KfW Effi­zi­enz­hauses 70« ange­strebt.

Da die Teil­neh­mer­zahl begrenzt ist, wird um Anmel­dung zum Rund­gang gebeten: E‑Mail: klimaschutz@​stadt-​muenster.​de, Telefon 02 51 /​4 92 67 25. Bei dieser Gele­gen­heit wird auch der Treff­punkt bekannt gegeben.

Der Rund­gang ist Bestand­teil der Akti­ons­reihe »Bauen und Sanieren«, mit der die Stadt in diesem Jahr für klima­freund­li­ches und ener­gie­spa­rendes Bauen und Sanieren wirbt.

Weitere Infor­ma­tionen hierzu und zum Thema Klima­schutz gibt es im Internet unter www.klima.muenster.de.

06Dez/19
Blick auf die eingerüstete Baustelle

ENTECH und Stadt Münster zeigen Baustelle für Sanie­rung

Nadine Somberg von der Stadt Münster und Andreas Deppe vom Planungs­büro ENTECH zeigen inter­es­sierten Bürgern die Baustelle der Sanie­rung eines Mehr­fa­mi­li­en­hauses: Zusammen mit dem Bauherrn führen sie die Besu­cher durch das Gebäude in Münster Mauritz. Am Dienstag, dem 10. Dezember, können die Gäste die Verwand­lung von einem 65 Jahre alten Wohn­ge­bäude in ein Effizienz­haus verfolgen. Sie erhalten Infor­ma­tionen über das Ener­gie­kon­zept, die Sanie­rungs­schritte und die Ergän­zung der KfW-Förde­rung durch städ­ti­sche Unter­stüt­zung im Programm »Ener­gie­ein­spa­rung und Altbau­sa­nie­rung«.

Anmel­dung unter klimaschutz@​stadt-​muenster.​de oder Tel. 0251 4926725 – dann erfahren die Teil­nehmer, wo die Besich­ti­gungs­tour um 15 Uhr startet. Der Rund­gang gehört zur Akti­ons­reihe »Bauen und Sanieren«, mit der die Stadt Münster für klima­freund­li­ches und ener­gie­spa­rendes Bauen und Sanieren wirbt. Mehr dazu unter Münster – Unser Klima 2050.

Drei Personen vor dem eingerüsteten Mehrfamilienhaus: Von links Andreas Deppe vom Planungsbüro ENTECH, Nadine Somberg von der Stadt Münster und der Bauherr
Ener­gie­be­rater Andreas Deppe (v.l.), Nadine Somberg von der Stadt Münster und der Bauherr

Nadine Somberg, Ener­gie­be­rater Andreas Deppe und der Bauherr erläu­tern die bishe­rigen Schritte der ener­ge­ti­schen Sanie­rung. So ersetzen Fenster mit Drei­scheiben-Wärme­schutz­ver­gla­sung ihre veral­teten und defekten Vorgänger. Außerdem sind die Außen­wände und das Dach mit ökolo­gi­schen Mate­ria­lien opti­miert worden. Die einge­rich­tete Dämmung der Keller­de­cken erhöht den Wohn­kom­fort und senkt die Ener­gie­kosten. Die schmut­zige Ölhei­zung ist verschwunden: An ihrer Stelle erzeugt eine moderne Holz­pellet-Anlage die notwen­dige Wärme. Nach Abschluss der Bauar­beiten soll das Haus den ener­ge­ti­schen Stan­dard eines »KfW Effi­zi­enz­hauses 70« errei­chen.

18Okt/19
Alte Fenster mit beschädigten und schmutzigen Rahmen

Bundes­re­gie­rung will Steu­er­vor­teile für Sanie­rungen in Gesetz schreiben

Die Bundes­re­gie­rung hat Mitte Oktober beschlossen, ener­ge­ti­sche Sanie­rungen von selbst genutzten Wohn­ge­bäuden ab 1. Januar 2020 steu­er­lich zu fördern. Die bishe­rigen Kredit- und Zuschuss­pro­gramme sollen weiter laufen und alter­nativ zur Verfü­gung stehen.

Die Ände­rung im Steu­er­recht gehört zu den Reformen des »Klima­schutz­pro­gramms 2030«: Bereits Ende September enthielten die ersten »Eckpunkte« das Ziel, dass »Gebäu­de­be­sitzer aller Einkom­mens­klassen« ihre Aufwen­dungen für Sanie­rungen steu­er­lich absetzen können. Jetzt will die Bundes­re­gie­rung das Einkom­men­steu­er­ge­setz für »zu eigenen Wohn­zwe­cken genutzte Gebäude« ergänzen, sofern sie mindes­tens zehn Jahre alt sind.

Danach können künftig 20 Prozent der Gesamt­kosten für mehrere Einzel­maß­nahmen von der Steu­er­schuld abge­zogen werden – maximal 40.000 Euro pro Objekt, über drei Jahre nach festen Prozent­sätzen verteilt. Die Arbeiten müssen vor dem 1. Januar 2030 abge­schlossen werden. Aber »Voll­sa­nie­rungen sind mit dem Instru­ment der Steu­er­ermä­ßi­gung nicht abge­deckt«, kriti­sierte die Verbrau­cher­zen­trale Bundes­ver­band vzbv einen früheren Refe­ren­ten­ent­wurf aus dem Finanz­mi­nis­te­rium.

Als steu­er­lich abzugs­fä­hige Einzel­maß­nahmen gelten:

  1. Wärme­däm­mung von Wänden
  2. Wärme­däm­mung von Dach­flä­chen
  3. Wärme­däm­mung von Geschoss­de­cken
  4. Erneue­rung der Fenster oder Außen­türen
  5. Erneue­rung oder Einbau einer Lüftungs­an­lage
  6. Erneue­rung der Heizungs­an­lage
  7. Einbau von digi­talen Systemen zur ener­ge­ti­schen Betriebs- und Verbrauchs­op­ti­mie­rung
  8. Opti­mie­rung bestehender Heizungs­an­lagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind

Der Para­graf zur ener­ge­ti­schen Gebäu­de­sa­nie­rung schließt Eigen­leis­tungen aus: »Voraus­set­zung für die Förde­rung ist, dass die jewei­lige ener­ge­ti­sche Maßnahme von einem Fach­un­ter­nehmen ausge­führt wurde«. Welche Anfor­de­rungen solch ein Fach­un­ter­nehmen erfüllen muss und welchen Stan­dards die Einzel­maß­nahmen folgen – das soll bald eine Verord­nung klären, damit die steu­er­li­chen Regeln der geplanten Bundes­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude BEG entspre­chen.

Lustige Figuren Handwerker
Sanie­rung steu­er­lich absetzen nur bei Einsatz von Fach­un­ter­nehmen Bild: Alexas_​Fotos | Pixabay

Diese Verord­nung könnte nicht weit genug reichen, befürchtet die Verbrau­cher­zen­trale. Sie forderte in ihrer Stel­lung­nahme beim Finanz­mi­nis­te­rium: »Darüber hinaus muss sicher­ge­stellt werden, dass die durch­ge­führten Maßnahmen bautech­nisch bezie­hungs­weise ener­gie­tech­nisch sinn­voll sind«. Mehrere Maßnahmen für ein Gebäude müssten aufein­ander abge­stimmt werden, so die vzbv: Ein Experte außer­halb des Fach­un­ter­neh­mens solle sie vorab »durch eine unab­hän­gige Bera­tung als geeignet bestä­tigen«. Ob die ange­kün­digte Verord­nung diese vorge­schal­tete Bera­tung verlangen wird, bleibt bislang offen.

Über eine zusätz­liche Baube­glei­tung meint der Bundes­ver­band der Gebäu­de­en­er­gie­be­rater, Inge­nieure, Hand­werker GIH auf Twitter: »#Ener­gie­be­rater muss bei Einzel­maß­nahmen  (über KfW und steuerl. Abschrei­bung) durch Baube­glei­tung invol­viert bleiben. So wird mehr & besser saniert.«

Das Deut­sche Ener­gie­be­rater-Netz­werk DEN erläu­tert in einer Pres­se­mit­tei­lung die aktu­elle Situa­tion: »Bereits heute können quali­fi­zierte Hand­werks­un­ter­nehmen Einzel­maß­nahmen im KfW-Programm gleich­zeitig ausführen und Bestä­ti­gungen für eine Förde­rung erstellen«. Private Bauherren profi­tierten laut DEN von einer »Baube­glei­tung durch unab­hän­gige Experten«, die bis jetzt über die KfW geför­dert werde.

In einem News­letter bestä­tigt das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium, dass die Reform ausschließ­lich Einzel­maß­nahmen betreffe: »Die komplette Sanie­rung von Gebäuden zu soge­nannten Effi­zi­enz­häu­sern (solche mit beson­ders geringem Ener­gie­be­darf) wird auch weiterhin nur über die inves­tiven Gebäu­de­pro­gramme des BMWi geför­dert«.

Dagegen protes­tieren neun Verbände wie die Bundes­ar­chi­tek­ten­kammer, DEN, GIH und Verbrau­cher­zen­trale. In einem gemein­samen »Appell an das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Energie« meinen sie, dass die Einschrän­kung »umfas­sende Gesamt­sa­nie­rungen schlechter« stelle und somit stär­keren Einsatz für den Klima­schutz bestrafe: Statt­dessen sollten demnächst ebenso »Moder­ni­sie­rungen auf Effizienz­haus-Niveau – alter­nativ zu den KfW-Programmen und mit den glei­chen Anfor­de­rungen und Förder­höhen – steu­er­lich geför­dert werden«.

Neun Logos von Interessenvertretungen zur Energieberatung
Orga­ni­sa­tionen fordern Korrek­turen für Wohn­ge­bäude im Klima­schutz­pro­gramm

In der Pres­se­mit­tei­lung seines Netz­werks erwartet Hermann Danne­cker aus dem DEN-Vorstand, dass die kommende Rechts­ver­ord­nung der Bundes­re­gie­rung zu deut­li­chen Verbes­se­rungen führe: Er hofft auf »seriöse, lang­fris­tige Rand­be­din­gungen«, die wiederum »hohe Konti­nuität und Plan­bar­keit erlauben und dem Ziel des klima­scho­nenden Sanie­rens gerecht werden«.

Das Planungs­büro ENTECH hat den Eindruck gewonnen, dass die Diskus­sion über Gebäu­de­sa­nie­rungen im »Klima­schutz­pro­gramm 2030« nicht genü­gend eine vorge­schal­tete Energie­beratung aufgreift: Eine Baube­glei­tung hilft Gebäu­de­be­sit­zern bei der Umset­zung. Aber eine recht­zei­tige Koor­di­na­tion von Maßnahmen durch eine Energie­beratung führt dazu, dass mehr Maßnahmen als geplant reali­siert werden und der Kunde schließ­lich die laufenden Kosten stärker als erwartet senken kann. Zudem erfolgt eine Förder­mit­tel­op­ti­mie­rung im Rahmen der Bera­tung. Die Stadt Münster hat in ihrem eigenen Förder­pro­gramm gute Erfah­rungen gemacht, zur Bewil­li­gung einer Förde­rung zur Altbau­sa­nie­rung eine unab­hän­gige BAFA-Energie­beratung zu verlangen.

Down­load »Entwurf eines Gesetzes zur Umset­zung des Klima­schutz­pro­gramms 2030 im Steu­er­recht«

01Okt/19
Gebäude mit Gerüst für Sanierung

Neukon­zep­tion der Förde­rung für Ener­gi­ef­fi­zienz bei Gebäuden

Die Bundes­re­gie­rung kündigt Steu­er­erleich­te­rungen für die ener­ge­ti­sche Sanie­rung von Gebäuden an, zum Beispiel für den Einbau neuer Fenster oder die Dämmung von Außen­wänden. Außerdem fasst sie mehrere Förder­pro­gramme zur neuen »Bundes­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude BEG« zusammen. Dadurch soll die Belas­tung mit büro­kra­ti­schen Pflichten schwinden: »Es wird nur noch ein Antrag für Effi­zi­enz­maß­nahmen und Erneu­er­bare Ener­gien genügen«, ist in den »Eckpunkten für das Klima­schutz­pro­gramm 2030« vom 20. September 2019 zu lesen. Künftig fließen durch die BEG höhere Beträge an mehr Empfänger, und eine Prämie für den Austausch von Heizungen wird einge­führt.

Alter­nativ zu den Zuschüssen können »Gebäu­de­be­sitzer aller Einkom­mens­klassen« den Steu­er­abzug wählen und damit »glei­cher­maßen von der Maßnahme profi­tieren«, heißt es in den Eckpunkten. Als steu­er­lich rele­vant gelten »Einzel­maß­nahmen, die auch von der KfW als förder­würdig einge­stuft sind«.

Die BEG löst bishe­rige Förder­pro­gramme wie das »CO2-Gebäu­de­sa­nie­rungs­pro­gramm« ab. Wer solche Zuschüsse gegen­über der Unter­stüt­zung über die Steuern bevor­zugt, kann mit einem zehn Prozent­punkte höheren Förder­satz für Einzel­maß­nahmen wie auch für Effi­zi­enz­haus­stufen rechnen. Aus den derzei­tigen Zuschüssen zum Beispiel im Programm 430 »Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren« würden sich dann etwa die erhöhten Zuschüsse ergeben:

aktuellkünftig
Einzel­maß­nahmen10%20%
Effizienz­haus 11515%25%
Effizienz­haus 5530%40%

Andreas Kuhl­mann, Vorsit­zender der Geschäfts­füh­rung der »Deut­schen Energie-Agentur dena«, sagt über die Rege­lungen: »Eine einfache, attrak­tive steu­er­liche Förde­rung von Sanie­rungs­maß­nahmen als Alter­na­tive zur Kredit­för­de­rung sowie eine Anhe­bung der Förde­rung in den bishe­rigen Programmen war über­fällig«.

Konventionelle Ölheizung in Blau mit Boiler

Ebenso will die Bundes­re­gie­rung den Einbau von Ölhei­zungen ab 2026 verbieten – »in Gebäuden, in denen eine klima­freund­li­chere Wärme­er­zeu­gung möglich ist«. Bereits jetzt will das Klima­ka­bi­nett ältere Ölhei­zungen zurück­drängen und dazu 40 Prozent der Kosten für den Wechsel auf andere Anlagen bezu­schussen.

Die »Austausch­prämie« soll Eigen­tümer moti­vieren, mit fossilen Brenn­stoffen wie Öl laufende Heizungen durch moder­nere Systeme zu ersetzen. Ziel ist die »Umstel­lung auf erneu­er­bare Wärme, oder, wo dies nicht möglich ist, auf effi­zi­ente hybride Gashei­zungen, die anteilig Erneu­er­bare Ener­gien einbinden«.

Bild: Konven­tio­nelle Ölhei­zung. Wusel007 | Lizenz CC BY-SA 3.0

Andreas Kuhl­mann von der dena kriti­siert »die Sonder­re­ge­lung und ‑förde­rung zum Austausch von Gas- und Ölhei­zungen«. Anstelle dieser Beloh­nung bei Heizungen wünscht er »eine einfache, tech­no­lo­gie­of­fene Lösung für alle grund­le­genden Sanie­rungs­maß­nahmen«, weil Eigen­tümer »Klar­heit« für ihre Projekte benö­tigen.

03Apr/19
Bild von Schaufenster mit Verkaufsprozenten und als Schriftzug "KfW295 April2019"

Ener­gie­effi­zienz und Prozess­wärme – KfW 295 aktuell April 2019

Die KfW weist auf Ände­rungen im Programm »Ener­gie­effi­zienz und Prozess­wärme aus Erneu­er­baren Ener­gien in der Wirt­schaft – Kredit« (295) hin, die mit sofor­tiger Wirkung für alle neuen Anträge gelten.
Die Förder­be­din­gungen verbes­sern sich. Ebenso erfolgen Klar­stel­lungen:

Fort­set­zung
22Feb/19
Tpyische ungedämmte Schulfassade

NEU: Auszeich­nungs­pro­jekt „Ener­gie­ef­fi­zi­ente Nicht­wohn­ge­bäude in NRW“

Das Minis­te­rium für Wirt­schaft, Inno­va­tion, Digi­ta­li­sie­rung und Energie des Landes Nord­rhein-West­falen hat heute gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW das Auszeich­nungs­pro­jekt „Ener­gie­ef­fi­zi­ente Nicht­wohn­ge­bäude in Nord­rhein-West­falen – Schulen und Büro­ge­bäude“ ins Leben gerufen, um vorbild­liche ener­gie­ef­fi­zi­ente Gebäude zu iden­ti­fi­zieren und auszu­zeichnen.

Fort­set­zung
07Feb/19
Haus bekommt Fotovoltaikanlage installiert

NRW führt in 2019 Ener­gie­ef­fi­zi­enz­för­der­pro­gramm progres fort

Seit etwa Anfang Februar können private Haus­halte, Unter­nehmen und auch Kommunen wieder Zuschüsse über das seit vielen Jahren im Land NRW etablierte progres-Markt­ein­füh­rungs­pro­gramm bean­tragen: Förde­rungen gibt es beispiels­weise für die Instal­la­tion von Solar­kol­lek­toren (Warm­was­ser­be­rei­tung und Heizungs­un­ter­stüt­zung), für die Instal­la­tion von Akkus (»Spei­chern«), die den Strom einer neuen Foto­voltaik­anlage spei­chern können oder auch für den Bau eines Passiv- oder 3‑Literhauses.

Fort­set­zung