Weitere Beiträge von Stefan Genrich

06Dez/19
Blick auf die eingerüstete Baustelle

ENTECH und Stadt Münster zeigen Baustelle für Sanie­rung

Nadine Somberg von der Stadt Münster und Andreas Deppe vom Planungs­büro ENTECH zeigen inter­es­sierten Bürgern die Baustelle der Sanie­rung eines Mehr­fa­mi­li­en­hauses: Zusammen mit dem Bauherrn führen sie die Besu­cher durch das Gebäude in Münster Mauritz. Am Dienstag, dem 10. Dezember, können die Gäste die Verwand­lung von einem 65 Jahre alten Wohn­ge­bäude in ein Effizienz­haus verfolgen. Sie erhalten Infor­ma­tionen über das Ener­gie­kon­zept, die Sanie­rungs­schritte und die Ergän­zung der KfW-Förde­rung durch städ­ti­sche Unter­stüt­zung im Programm »Ener­gie­ein­spa­rung und Altbau­sa­nie­rung«.

Anmel­dung unter klimaschutz@​stadt-​muenster.​de oder Tel. 0251 4926725 – dann erfahren die Teil­nehmer, wo die Besich­ti­gungs­tour um 15 Uhr startet. Der Rund­gang gehört zur Akti­ons­reihe »Bauen und Sanieren«, mit der die Stadt Münster für klima­freund­li­ches und ener­gie­spa­rendes Bauen und Sanieren wirbt. Mehr dazu unter Münster – Unser Klima 2050.

Drei Personen vor dem eingerüsteten Mehrfamilienhaus: Von links Andreas Deppe vom Planungsbüro ENTECH, Nadine Somberg von der Stadt Münster und der Bauherr
Ener­gie­be­rater Andreas Deppe (v.l.), Nadine Somberg von der Stadt Münster und der Bauherr

Nadine Somberg, Ener­gie­be­rater Andreas Deppe und der Bauherr erläu­tern die bishe­rigen Schritte der ener­ge­ti­schen Sanie­rung. So ersetzen Fenster mit Drei­scheiben-Wärme­schutz­ver­gla­sung ihre veral­teten und defekten Vorgänger. Außerdem sind die Außen­wände und das Dach mit ökolo­gi­schen Mate­ria­lien opti­miert worden. Die einge­rich­tete Dämmung der Keller­de­cken erhöht den Wohn­kom­fort und senkt die Ener­gie­kosten. Die schmut­zige Ölhei­zung ist verschwunden: An ihrer Stelle erzeugt eine moderne Holz­pellet-Anlage die notwen­dige Wärme. Nach Abschluss der Bauar­beiten soll das Haus den ener­ge­ti­schen Stan­dard eines »KfW Effi­zi­enz­hauses 70« errei­chen.

18Okt/19
Alte Fenster mit beschädigten und schmutzigen Rahmen

Bundes­re­gie­rung will Steu­er­vor­teile für Sanie­rungen in Gesetz schreiben

Die Bundes­re­gie­rung hat Mitte Oktober beschlossen, ener­ge­ti­sche Sanie­rungen von selbst genutzten Wohn­ge­bäuden ab 1. Januar 2020 steu­er­lich zu fördern. Die bishe­rigen Kredit- und Zuschuss­pro­gramme sollen weiter laufen und alter­nativ zur Verfü­gung stehen.

Die Ände­rung im Steu­er­recht gehört zu den Reformen des »Klima­schutz­pro­gramms 2030«: Bereits Ende September enthielten die ersten »Eckpunkte« das Ziel, dass »Gebäu­de­be­sitzer aller Einkom­mens­klassen« ihre Aufwen­dungen für Sanie­rungen steu­er­lich absetzen können. Jetzt will die Bundes­re­gie­rung das Einkom­men­steu­er­ge­setz für »zu eigenen Wohn­zwe­cken genutzte Gebäude« ergänzen, sofern sie mindes­tens zehn Jahre alt sind.

Danach können künftig 20 Prozent der Gesamt­kosten für mehrere Einzel­maß­nahmen von der Steu­er­schuld abge­zogen werden – maximal 40.000 Euro pro Objekt, über drei Jahre nach festen Prozent­sätzen verteilt. Die Arbeiten müssen vor dem 1. Januar 2030 abge­schlossen werden. Aber »Voll­sa­nie­rungen sind mit dem Instru­ment der Steu­er­ermä­ßi­gung nicht abge­deckt«, kriti­sierte die Verbrau­cher­zen­trale Bundes­ver­band vzbv einen früheren Refe­ren­ten­ent­wurf aus dem Finanz­mi­nis­te­rium.

Als steu­er­lich abzugs­fä­hige Einzel­maß­nahmen gelten:

  1. Wärme­däm­mung von Wänden
  2. Wärme­däm­mung von Dach­flä­chen
  3. Wärme­däm­mung von Geschoss­de­cken
  4. Erneue­rung der Fenster oder Außen­türen
  5. Erneue­rung oder Einbau einer Lüftungs­an­lage
  6. Erneue­rung der Heizungs­an­lage
  7. Einbau von digi­talen Systemen zur ener­ge­ti­schen Betriebs- und Verbrauchs­op­ti­mie­rung
  8. Opti­mie­rung bestehender Heizungs­an­lagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind

Der Para­graf zur ener­ge­ti­schen Gebäu­de­sa­nie­rung schließt Eigen­leis­tungen aus: »Voraus­set­zung für die Förde­rung ist, dass die jewei­lige ener­ge­ti­sche Maßnahme von einem Fach­un­ter­nehmen ausge­führt wurde«. Welche Anfor­de­rungen solch ein Fach­un­ter­nehmen erfüllen muss und welchen Stan­dards die Einzel­maß­nahmen folgen – das soll bald eine Verord­nung klären, damit die steu­er­li­chen Regeln der geplanten Bundes­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude BEG entspre­chen.

Lustige Figuren Handwerker
Sanie­rung steu­er­lich absetzen nur bei Einsatz von Fach­un­ter­nehmen Bild: Alexas_​Fotos | Pixabay

Diese Verord­nung könnte nicht weit genug reichen, befürchtet die Verbrau­cher­zen­trale. Sie forderte in ihrer Stel­lung­nahme beim Finanz­mi­nis­te­rium: »Darüber hinaus muss sicher­ge­stellt werden, dass die durch­ge­führten Maßnahmen bautech­nisch bezie­hungs­weise ener­gie­tech­nisch sinn­voll sind«. Mehrere Maßnahmen für ein Gebäude müssten aufein­ander abge­stimmt werden, so die vzbv: Ein Experte außer­halb des Fach­un­ter­neh­mens solle sie vorab »durch eine unab­hän­gige Bera­tung als geeignet bestä­tigen«. Ob die ange­kün­digte Verord­nung diese vorge­schal­tete Bera­tung verlangen wird, bleibt bislang offen.

Über eine zusätz­liche Baube­glei­tung meint der Bundes­ver­band der Gebäu­de­en­er­gie­be­rater, Inge­nieure, Hand­werker GIH auf Twitter: »#Ener­gie­be­rater muss bei Einzel­maß­nahmen  (über KfW und steuerl. Abschrei­bung) durch Baube­glei­tung invol­viert bleiben. So wird mehr & besser saniert.«

Das Deut­sche Ener­gie­be­rater-Netz­werk DEN erläu­tert in einer Pres­se­mit­tei­lung die aktu­elle Situa­tion: »Bereits heute können quali­fi­zierte Hand­werks­un­ter­nehmen Einzel­maß­nahmen im KfW-Programm gleich­zeitig ausführen und Bestä­ti­gungen für eine Förde­rung erstellen«. Private Bauherren profi­tierten laut DEN von einer »Baube­glei­tung durch unab­hän­gige Experten«, die bis jetzt über die KfW geför­dert werde.

In einem News­letter bestä­tigt das Wirt­schafts­mi­nis­te­rium, dass die Reform ausschließ­lich Einzel­maß­nahmen betreffe: »Die komplette Sanie­rung von Gebäuden zu soge­nannten Effi­zi­enz­häu­sern (solche mit beson­ders geringem Ener­gie­be­darf) wird auch weiterhin nur über die inves­tiven Gebäu­de­pro­gramme des BMWi geför­dert«.

Dagegen protes­tieren neun Verbände wie die Bundes­ar­chi­tek­ten­kammer, DEN, GIH und Verbrau­cher­zen­trale. In einem gemein­samen »Appell an das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Energie« meinen sie, dass die Einschrän­kung »umfas­sende Gesamt­sa­nie­rungen schlechter« stelle und somit stär­keren Einsatz für den Klima­schutz bestrafe: Statt­dessen sollten demnächst ebenso »Moder­ni­sie­rungen auf Effizienz­haus-Niveau – alter­nativ zu den KfW-Programmen und mit den glei­chen Anfor­de­rungen und Förder­höhen – steu­er­lich geför­dert werden«.

Neun Logos von Interessenvertretungen zur Energieberatung
Orga­ni­sa­tionen fordern Korrek­turen für Wohn­ge­bäude im Klima­schutz­pro­gramm

In der Pres­se­mit­tei­lung seines Netz­werks erwartet Hermann Danne­cker aus dem DEN-Vorstand, dass die kommende Rechts­ver­ord­nung der Bundes­re­gie­rung zu deut­li­chen Verbes­se­rungen führe: Er hofft auf »seriöse, lang­fris­tige Rand­be­din­gungen«, die wiederum »hohe Konti­nuität und Plan­bar­keit erlauben und dem Ziel des klima­scho­nenden Sanie­rens gerecht werden«.

Das Planungs­büro ENTECH hat den Eindruck gewonnen, dass die Diskus­sion über Gebäu­de­sa­nie­rungen im »Klima­schutz­pro­gramm 2030« nicht genü­gend eine vorge­schal­tete Energie­beratung aufgreift: Eine Baube­glei­tung hilft Gebäu­de­be­sit­zern bei der Umset­zung. Aber eine recht­zei­tige Koor­di­na­tion von Maßnahmen durch eine Energie­beratung führt dazu, dass mehr Maßnahmen als geplant reali­siert werden und der Kunde schließ­lich die laufenden Kosten stärker als erwartet senken kann. Zudem erfolgt eine Förder­mit­tel­op­ti­mie­rung im Rahmen der Bera­tung. Die Stadt Münster hat in ihrem eigenen Förder­pro­gramm gute Erfah­rungen gemacht, zur Bewil­li­gung einer Förde­rung zur Altbau­sa­nie­rung eine unab­hän­gige BAFA-Energie­beratung zu verlangen.

Down­load »Entwurf eines Gesetzes zur Umset­zung des Klima­schutz­pro­gramms 2030 im Steu­er­recht«

25Sep/19
Gegensatz zwischen modernisierter und unsanierter Hausfassade

Bundes­re­gie­rung plant Pflicht zur Energie­beratung für Wohn­ge­bäude

Die Bundes­re­gie­rung will Eigen­tümer von Wohn­ge­bäuden verpflichten, dass sie »zu bestimmten Anlässen« eine Energie­beratung durch­führen lassen: Sie verlangt künftig eine indi­vi­du­elle Bera­tung durch einen Experten etwa bei einem Eigen­tü­mer­wechsel. Damit reichen die neuen Regeln weiter als die bishe­rigen Vorschriften zur Vorlage eines Ener­gie­aus­weises. Der Plan gehört zu den »Eckpunkten für das Klima­schutz­pro­gramm 2030« vom 20. September 2019.

Die gefor­derte Energie­beratung soll Eigen­tümer von Wohn­ge­bäuden finan­ziell nicht stärker belasten, heißt es in der Zusam­men­fas­sung des soge­nannten Klima­ka­bi­netts: »Die Kosten werden über die bestehenden Förder­pro­gramme gedeckt«. Das Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Energie will in seiner Kampagne »Deutsch­land macht’s effi­zient« stärker auf die Bedürf­nisse von Wohnungs­ei­gen­tü­mern eingehen und sie deut­li­cher infor­mieren, wie sie von der Energie­beratung und der ener­ge­ti­schen Moder­ni­sie­rung profi­tieren.

Diagramm: Ansatzpunkte für Energieberatung bei Wohngebäuden
Ansatz­punkte für Energie­beratung bei Wohn­ge­bäuden. Bild: dena

Bislang nennt die Bundes­re­gie­rung keine Details für die Ände­rungen bei der Energie­beratung und der Öffent­lich­keits­ar­beit über die Sanie­rungen, sondern erstellt zunächst eine Stra­tegie. Jürgen Leppig vom Bundes­ver­band »Gebäu­de­en­er­gie­be­rater, Inge­nieure, Hand­werker (GIH) e.V.« sagt über die Ankün­di­gungen: »Das Förder­pro­gramm ›Energie­beratung für Wohn­ge­bäude‹ präsen­tiert sich nicht nur deut­lich verbes­sert, sondern wird bei einschnei­denden Anlässen wie einem Eigen­tü­mer­wechsel auch verpflich­tend«. Der Vorsit­zende erwartet zudem, dass »mehr Haus­be­sitzer umfäng­lich beraten und mit ganz­heit­li­chen Konzepten für sinn­volle ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rungen ausge­stattet werden«.

Dazu aus dem Klima­schutz­paket: »Die stagnie­rende Sanie­rungs­rate macht deut­lich, dass vielen Gebäu­de­ei­gen­tü­mern die Moti­va­tion fehlt, ihr Haus ener­ge­tisch sanieren zu lassen«. Daher soll die Energie­beratung durch folgende Maßnahmen gestärkt werden:
· Erhö­hung der Förde­rung in der „Energie­beratung für Wohn­ge­bäude (EBW)“ auf bis zu 80% Zuschuss (bislang 60%);
· Moder­ni­sie­rungs­emp­feh­lungen durch eine geför­derte Energie­beratung für die Erstel­lung eines Ener­gie­aus­weises (Bedarfs­aus­weis) nutzen;
· Energie­beratung anknüp­fend an Immis­si­ons­mes­sungen durch quali­fi­zierte Schorn­stein­feger adres­sieren;
· Weitere Anlässe für eine quali­fi­zierte Bera­tung nutzen (u.a. Heizungs­tausch, Nutzung von Syner­gie­ef­fekten mit barrie­re­freiem Umbau oder Einbruch­schutz).

Wir erwarten und hoffen, dass die Verant­wor­tung nach der Reform beim Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle BAFA liegt – mit dem bewährten und unkom­pli­zierten Förder­pro­gramm »Vor-Ort-Bera­tung«: Bereits jetzt erhalten zum Beispiel Eigen­tümer einen Zuschuss, wenn sie frei­willig einen Auftrag für ihr Wohn­ge­bäude einem zuge­las­senen Ener­gie­be­rater erteilen.

Beitrags­bild in der Seiten­leiste: Gegen­satz zwischen moder­ni­sierter und unsa­nierter Haus­fas­sade. KfW-Bild­ar­chiv | photothek.net

01Apr/18

Kongress­teil­nehmer streben nach höherer Ener­gie­effi­zienz von Gebäuden

Refe­renten aus Wissen­schaft und Praxis haben auf einem Kongress Ende März über Ener­gie­effi­zienz von Gebäuden geredet: Die Gesell­schaft für Ratio­nelle Ener­gie­ver­wen­dung e.V. (GRE) und das Deut­sche Ener­gie­be­rater-Netz­werk DEN e.V. haben gemeinsam die Tagung zum 40. Geburtstag der GRE orga­ni­siert. Unter dem Motto: »40 Jahre Gebäu­de­en­er­gie­ef­fi­zienz – vom Mindest­wär­me­schutz zum Plus­ener­gie­haus« hat die Zusam­men­kunft in Kassel rund 150 Teil­nehmer ange­zogen, wie eine Pres­se­mit­tei­lung vom DEN infor­miert, dessen Ziele ENTECH als Mitglied trägt.

Dipl.-Ing. Jürgen Lange vom DEN kriti­sierte auf der Konfe­renz, dass ein Berufs­bild für die Energie­beratung nach wie vor fehle: Der Landes­spre­cher NRW erläu­terte passende Vorschläge des Netz­werkes und verlangte dabei die Einfüh­rung einer Hono­rar­ord­nung.

Fort­set­zung

31Mrz/18

Müns­te­raner Ener­gie­be­rater fordern höhere Stan­dards für Wärme­däm­mung

In Münster streiten Poli­tiker verschie­dener Parteien mit Experten über die Anfor­de­rungen an den Wärme­dämm­stan­dard von Gebäuden. Der Klima­beirat verlangt schär­fere Anfor­de­rungen für Neubauten auf städ­ti­schem Boden und auf Grund­stü­cken, die von der Stadt verkauft worden sind. Hingegen fordert u.a. die SPD-Rats­frak­tion, alle städ­ti­schen Vorgaben für die Wärme­däm­mung zu strei­chen und künftig ledig­lich die schwä­cheren Bestim­mungen der EU zu befolgen. Ähnlich posi­tio­niert sich auch die FDP dazu. Fort­set­zung

22Feb/18
Warnschild als Symbolbild »Rutschgefahr«

Welche Anbieter garan­tieren unab­hän­gige Energie­beratung?

Das Planungs­büro ENTECH in Münster teilt die Kritik des Deut­schen Ener­gie­be­rater-Netz­werks (DEN), dass bran­chen­fremde Ener­gie­be­rater ihre Leis­tungen oft nicht unab­hängig anbieten: »Ohne viel Aufhe­bens davon zu machen, hat die nur noch geschäfts­füh­rende Bundes­wirt­schafts­mi­nis­terin den Kreis der antrags­be­rech­tigten Ener­gie­be­rater erheb­lich erwei­tert«, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung vom DEN. Jetzt sei mit Inter­es­sen­kon­flikten zu rechnen, warnt der Verein quali­fi­zierter Ener­gie­be­rater: Bislang habe ein Anbieter eine von ihm empfoh­lene Maßnahme nicht »durch einen eigenen Betrieb oder die Zuge­hö­rig­keit zu einem Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­nehmen« umsetzen dürfen – doch kurz vor dem Jahres­wechsel sind diese Beschrän­kungen gefallen.

Fort­set­zung

21Feb/18
Symbolbild: Farbskala im Energieausweis

Ener­gie­aus­weise älterer Gebäude werden dieses Jahr ungültig

Die ersten Ener­gie­aus­weise für ältere Wohn- und Nicht­wohn­ge­bäude werden Mitte dieses Jahres ungültig. Die ersten seit 2008 ausge­stellten Ener­gie­aus­weis­do­ku­mente hatten eine Lauf­zeit von zehn Jahren. Haus­ei­gen­tümer müssen aber nur dann einen aktu­ellen Ener­gie­aus­weis vorlegen, wenn sie ihr Haus verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Sobald eine Immo­bi­len­an­zeige aufge­geben wird – eine Verschär­fung, die durch die Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) bereits 2014 einge­führt wurde – sind Pflicht­an­gaben aus dem Ener­gie­aus­weis anzu­geben. Fort­set­zung

21Feb/18
Symbolbild Homepage

ENTECH startet neue Website

Das Planungs­büro ENTECH in Münster hat einen umfang­rei­chen Internet-Auftritt gestartet und im Gegenzug seine alte Website unter entech-deppe.de gelöscht: Unter www.planungsbuero-entech.de erhalten Geschäfts­partner, Inter­es­senten und Kunden Auskunft über quali­fi­zierte Energie­beratung und indi­vi­du­elle Konzepte. Im Mittel­punkt stehen sowohl Alltags­pro­bleme wie Ener­gie­aus­weise als auch große Vorhaben wie Ener­gie­ma­nage­ment­sys­teme nach ISO 50001. Fotos, Grafiken, Texte und Videos infor­mieren etwa über Effi­zi­enz­häuser nach Stan­dards der KfW Banken­gruppe, Ener­gie­au­dits nach DIN EN 16247–1 und Förder­pro­gramme. Nicht zuletzt beleuchten Meldungen aktu­elle Entwick­lungen in Energie, Umwelt und Wirt­schaft.

Fort­set­zung