Neuigkeiten

13Feb/19
lange Reihe von Gaszählern

Energieaudits für große Unternehmen – BAFA Leitfaden und Merblatt 2019

Seit dem 13.02.2019 stellt das BAFA auf seiner Internetseite zwei wichtige neue Dokumente zur Verfügung, die für ein Energieaudit gemäß EDL-L für Nicht-KMUs zu beachten sind:
– Das „Merkblatt für Energieaudits“ vom 04.10.2019 ist überarbeitet worden.
– Ein völlig neues Dokument „Leitfaden zu Erstellung von Energieauditberichten …“ regelt die Details.

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07Feb/19
Haus bekommt Fotovoltaikanlage installiert

NRW führt in 2019 Energieeffizienzförderprogramm progres fort

Seit etwa Anfang Februar können private Haushalte, Unternehmen und auch Kommunen wieder Zuschüsse über das seit vielen Jahren im Land NRW etablierte progres-Markteinführungsprogramm beantragen: Förderungen gibt es beispielsweise für die Installation von Solarkollektoren (Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung), für die Installation von Akkus (“Speichern”), die den Strom einer neuen Fotovoltaikanlage speichern können oder auch für den Bau eines Passiv- oder 3-Literhauses.

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28Jan/19
grosse Buchstaben KfW-FAQ vor Preisschildern

KfW veröffentlicht Details und Beispiele zum neuen Programm 295

Die KfW veröffentlicht über das Partnerportal weitere Details zum Programm »Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft -Kredit (295)« für Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Wärmetechnologie in der Wirtschaft. Mit Datum 23.01.2019 steht erstmalig auch zu diesem neuen Programm ein Expertenwissen zum Kreditprodukt zur Verfügung.

Auszug aus dem Expertenwissen zum Produkt KfW 295
Dokument aus dem Partnerportal mit wichtigen Details und Beispielen (Quelle: KfW Expertenwissen zum Produkt 295 vom Januar 2019)

Durch die Betrachtung von Beispielkonstellationen verdeutlicht die KfW die komplexen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Modulen des attraktiven Förderprogramms. Diese sind kombinierbar untereinander: daraus ergeben sich Chancen für die Optimierung.

Beispiel:
Anrechnung der CO2-Einsparung bei Kombination der Module 2 und 4

Ein Unternehmen plant:

a) eine neue effizientere Prozessstraße (Maßnahme aus Modul 4). Die för-derfähigen Kosten betragen 100.000 Euro. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt laut Einsparkonzept 30 Tonnen.

b) den Erwerb und die Installation einer Solarkollektoranlage zur Prozesswärmebereitstellung (Maßnahme aus Modul 2); Bisher wurde die Prozesswärme über einen fossilen Brennstoff generiert. Die förderfähigen Kosten betragen 30.000 Euro. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt 10 Tonnen.

Zu a) Der Tilgungszuschuss beträgt maximal 30 % von 100.000 Euro = 30.000 Euro. Der CO2-Förderdeckel aus dieser Maßnahme beträgt 30 Tonnen CO2 * 500 Euro/Tonnen CO2 = 15.000 Euro.
Hinzu kommt die CO2-Einsparung aus der Prozesswärmemaßnahme. Der CO2-Förderdeckel erhöht sich um 10 Tonnen CO2 * 500 Euro/Tonnen CO2 = 5.000 Euro.
Das Unternehmen erhält somit einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20.000 Euro, da der – diesem Fall kumulierte – CO2-Förderdeckel zur Anwendung kommt.

Zu b) Der Tilgungszuschuss beträgt 45 % von 30.000 Euro = 13.500 Euro (kein CO2-Förderdeckel bei Einzelmaßnahmen gemäß den Modulen 1 bis 3).

Wichtig also: CO2-Einsparungen von Modul 2 werden auf den Förderdeckel von Modul 4 positiv angerechnet.

Wie wird der Zuschuss nun berechnet? Dazu eine Übersicht der KfW:

Tabellezu Zuschussberechnung
Modulübergreifende Zuschusssberechnung für KfW 295 (Quelle: KfW Expertenwissen zum Produkt 295 vom Januar 2019)

Was ist zu tun? Lassen Sie Ihre Investitionsvorhaben vorzeitig prüfen: Was genau ist mit welchem Modul dieses Programmms 295 und/oder anderen Programmen förderbar?
Schalten Sie unbedingt einen zugelassenen und unabhängigen Energieffizienzexperten ein!
Kontaktieren Sie uns!


18Jan/19
Schilder mit Pozentzeichen

BAFA und KfW (Nr. 295) starten 2019 Energieeffizienzförderung in Unternehmen

Neu seit 01.01.2019: Kooperation von BAFA und KfW zum branchenübergreifenden Förderprogramm
“Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft”
Die Förderlandschaft auf Bundesebene ist seit Beginn diesen Jahres für Unternehmen komplett neu aufgestellt worden: Um Fortschritte in der Reduzierung des Endenergieverbrauchs und der Kohlendioxidemissionen zu forcieren, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) Investitionen in die Energieeffizienz mit Zuschüssen bis zu 55 %.

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15Jun/18

Stadt Münster startet neue Kampagne für mehr Klimaschutz im Juni 2018

Kampagne “Mucker mitmachen in der Klima-Mischpoke” bringt Münster in Bewegung
Wenn Münsters Kalinen, Seeger und Koten sich zusammentun, Flagge zeigen für mehr Klimaschutz und Freunde, Bekannte und Verwandte mit ins Boot holen, dann kann die bunte Klima-Mischpoke eine ganze Menge erreichen – für das eigene Umfeld und für die ganze Stadt. Darauf setzt das städtische Klimaschutz-Team mit seiner neuen Kampagne “Klima-Mischpoke”.

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04Apr/18

Neue Norm: DIN EN 16883 für Energieeffizienz und Denkmalschutz

Der Beuth Verlag nimmt in seinem EnEV-Normen Online Service eine neue Norm aus dem Bereich des Denkmalschutzes auf: die DIN EN 16883:2017-08  –Erhaltung kulturellen Erbes – Leitlinien für die Verbesserung der energiebezogenen Leistung historischer Gebäude. Dieser Online-Dienst enthält alle in der Energieeinsparverordnung zitierten DIN-Normen und die relevanten Planungs- und Ausführungsnormen mit weiteren Berechnungsnormen.

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01Apr/18

Kongressteilnehmer streben nach höherer Energieeffizienz von Gebäuden

Referenten aus Wissenschaft und Praxis haben auf einem Kongress Ende März über Energieeffizienz von Gebäuden geredet: Die Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung e.V. (GRE) und das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. haben gemeinsam die Tagung zum 40. Geburtstag der GRE organisiert. Unter dem Motto: »40 Jahre Gebäudeenergieeffizienz – vom Mindestwärmeschutz zum Plusenergiehaus« hat die Zusammenkunft in Kassel rund 150 Teilnehmer angezogen, wie eine Pressemitteilung vom DEN informiert, dessen Ziele ENTECH als Mitglied trägt.

Dipl.-Ing. Jürgen Lange vom DEN kritisierte auf der Konferenz, dass ein Berufsbild für die Energieberatung nach wie vor fehle: Der Landessprecher NRW erläuterte passende Vorschläge des Netzwerkes und verlangte dabei die Einführung einer Honorarordnung.

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31Mrz/18

Münsteraner Energieberater fordern höhere Standards für Wärmedämmung

In Münster streiten Politiker verschiedener Parteien mit Experten über die Anforderungen an den Wärmedämmstandard von Gebäuden. Der Klimabeirat verlangt schärfere Anforderungen für Neubauten auf städtischem Boden und auf Grundstücken, die von der Stadt verkauft worden sind. Hingegen fordert u.a. die SPD-Ratsfraktion, alle städtischen Vorgaben für die Wärmedämmung zu streichen und künftig lediglich die schwächeren Bestimmungen der EU zu befolgen. Ähnlich positioniert sich auch die FDP dazu. Fortsetzung