11Mai/20

BAFA Förde­rung »Heizen mit erneu­er­baren Ener­gien«

Seit Jahres­be­ginn gilt eine neue Richt­linie für die Förde­rung von »Heizen mit Erneu­er­baren Ener­gien«. Im Rahmen des soge­nannten Markt­an­reiz­pro­gramms zahlt das Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle BAFA Zuschüsse für Maßnahmen im Bereich Heiz­technik.

Die in den letzten Jahren etablierte Förde­rung von Heizungs­maß­nahmen z.B. über das Programm KfW »Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren« 151/​152 bzw. 430 ist seit Jahres­be­ginn vom BAFA über­nommen, erwei­tert und in den Zuschüssen wesent­lich erhöht worden. Die wich­tigsten Merk­male möchten wir Ihnen darstellen und wich­tige Doku­mente zur Verfü­gung stellen (siehe Seiten­ende). In Bestands­ge­bäuden werden folgende Anlagen geför­dert:

  • Solar­ther­mie­an­lagen
  • Biomas­se­an­lagen
  • effi­zi­ente Wärme­pum­pen­an­lagen
  • Erneu­er­bare Ener­gien Hybrid­hei­zungen (»EE-Hybride«)
  • Gas-Hybrid­hei­zungen

Wird für eine der oberen Anlagen eine Ölhei­zung ersetzt, wird zusätz­lich über ein »Ölaus­tausch­prämie« geför­dert. Auch in Neubauten ist eine Förde­rung möglich, aller­dings nicht für Gas-Hybrid­hei­zungen.

Welche Tech­niken werden nun wie geför­dert?
Um an die Zuschüsse zu gelangen, sind tech­ni­sche Mindest­an­for­de­rungen und weitere Rahmen­be­din­gungen einzu­halten, die im Einzel­fall zu prüfen sind. Dazu beraten wir gerne. Zudem müssen auch neue Bezeich­nungen wie »Gashy­brid« verstanden werden. Hier nur das Wich­tigste zum Verständnis sowie die Förder­sätze:
Solar­ther­mie­an­lagen
sind Solar­kol­lek­toren, die warmes Wasser für die Brauch­warm­was­ser­er­wär­mung oder Heizungs­un­ter­stüt­zung liefern.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %.
Biomas­se­an­lagen
sind z.B. Holz­pel­lets- oder Holz­hack­schnit­zel­an­lagen.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 45%.
Wärme­pum­pen­an­lagen
bereiten Umwelt­wärme auf. Meist werden diese mit Strom betrieben, selten mit Gas.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 45%.
Erneu­er­bare Ener­gien Hybrid­hei­zungen (»EE-Hybride«)
stellen eine Kombi­na­tion der oben gelis­teten Tech­niken dar. Einen gemein­samen Betrieb einer der Tech­niken Biomasse, Solar oder Wärme­pumpe heißt „biva­lentes System“.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 45%.
„Gas-Hybrid­hei­zungen“
sind normale Gasbrenn­wert­hei­zungen, die mit einer erneu­er­baren Wärme­er­zeu­gung gekop­pelt werden. Die häufigste Kombi­na­tion ist die mit einer Solar­an­lage. „Rene­wable Ready“ bedeutet, dass eine Gasbrenn­wert­hei­zung geför­dert wird, wenn einer erneu­er­baren Wärme­er­zeu­gung inner­halb von 2 Jahren nach­ge­rüstet wird.
Geför­dert wird nur im Gebäu­de­be­stand, nicht im Neubau!
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 30 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 40%, „Rene­wable Ready“ mit 20%.

Details zum Verfahren
Wer wird geför­dert? Im Grunde genommen „alle“: Privat­per­sonen, Wohnungs­ei­gen­tür­m­er­ge­mein­schaften, Kommunen etc., frei­be­ruf­lich Tätige, Unter­nehmen, sons­tige … gemein­nüt­zige …
Siehe dazu im Detail in der Richt­linie selber.
Die Antrag­stel­lung erfolgt grund­sätz­lich vor der Auftrags­er­tei­lung und digital über ein Portal beim BAFA. Wichtig dabei: „Förder­fähig sind nur Maßnahmen, mit denen zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung noch nicht begonnen worden ist. Als Vorha­ben­be­ginn gilt der Abschluss eines der Ausfüh­rung zuzu­rech­nenden Liefe­rungs- oder Leis­tungs­ver­trags. Planungs­leis­tungen dürfen vor Antrag­stel­lung erbracht werden. Maßgeb­lich ist das Eingangs­datum des Antrags beim BAFA.“

Was sind förder­fä­hige Kosten? Mehr als nur die Kosten für die eigent­liche Anlage!
Dies ist detail­liert in einem sepa­raten Doku­ment des BAFA gere­gelt.

ACHTUNG: Wenn Für Ihre alte Heizung eine Austausch­pflicht gem. Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) § 10 besteht, erhalten Sie keine Förde­rung. Verein­facht ausge­drückt wird es in diesem Sinne kritisch, wenn Ihre Heizung älter als 30 Jahre ist. Es gibt dazu aber weitere (Ausnahme-) Regeln. Dazu beraten wir gerne.

Kombi­na­tion mit weiteren Förder­pro­grammen
Die »Kumu­la­tion« – so die Förder­fach­sprache für die Kombi­nier­bar­keit – mit weiteren Förder­pro­grammen ist zulässig. Die wich­tigsten sind:

  • Ener­gie­ef­fi­zient Bauen“ (Programm­nummer 153)
  • Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren“ – Ergän­zungs­kredit“ (Programm­nummer 167)

Nicht zulässig ist eine Kumu­lie­rung mit:

  • der Steu­er­ermä­ßi­gung für ener­ge­ti­sche Maßnahmen bei zu eigenen Wohn­zwe­cken genutzten Gebäuden (§ 35 c Einkom­mens­steu­er­ge­setz)
  • Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren“ (151÷152 bzw. 430). Dies war in Teil­be­rei­chen bis Ende 2019 möglich. Aller­dings dürfen natür­lich die Effi­zi­enz­ver­bes­se­rungen durch die Anlagen bei der Berech­nung von Effi­zi­enz­haus­zielen berück­sich­tigt werden.

Das sind bei weitem noch nicht alle Programme, die bei der Altbau­sa­nie­rung, beim Neubau oder der Sanie­rung der Heizungs­an­la­gen­technik in Frage kommen. Die Kumu­lier­bar­keit ist zwar häufig möglich, folgt aber auch bestimmten Regeln. Im Rahmen von Ener­gie­be­ra­tungen werden Sie dazu ausführ­lich beraten, um Ihre Maßnahmen quali­tativ und förder­tech­nisch zu opti­mieren.

Das sind z.B. für Gebäude in Münster:

  • Das „Proges“-Programm des Landes NRW mit Zuschüssen für diverse Anla­gen­tech­niken (zum Beispiel 90 €/​qm Solar­kol­lek­tor­fläche)
  • Das neue Programm der Stadt Münster „Klima­freund­liche Wohn­ge­bäude, eben­falls mit Zuschüssen z.B. für Solar­kol­lek­toren etc.

Energie­beratung
Für die eigent­liche Antrags­stel­lung benö­tigen Sie einige Unter­lagen und Nach­weise von Ihrem Fach­un­ter­nehmer und vom Hersteller. Diese Details sowie viele andere Förder­vor­aus­set­zungen sind über­sicht­lich auf den Seiten des BAFA darge­stellt. Eine Energie­beratung oder einen sach­ver­stän­digen Ener­gie­be­rater benö­tigen Sie bei diesem Programm nicht zwin­gend. Damit könnte die Sache erle­digt sein und Sie erhalten hohe Zuschüsse.

Aber:

  • errei­chen Sie damit das Optimum an Förder­mit­teln?
  • Ist die Anlage sinn­voll in das Gesamt­ge­bäu­de­system einge­bunden?
  • Sind die Anla­gen­pa­ra­meter korrekt ausge­legt?
  • Welche Heizungs­technik ist die passende?
  • Sollten vorher flan­kie­rende Dämm­maß­nahmen durch­ge­führt werden?
  • Sind Sie hinrei­chend über die Betriebs­kosten einer neuen Anlage aufge­klärt? Bei Wärme­pum­pen­an­lagen beispiels­weise können die Betriebs­kosten (Strom) höher sein als bei einer alten unef­fi­zi­enten Ölhei­zungs­an­lage!

Ausgangs­punkt sollte immer eine unab­hän­gige Energie­beratung sein. Wir erklären Ihnen gerne die Vorge­hens­weise. Für die Förde­rung durch das BAFA ist dies nicht zwin­gend notwendig, aber ohne fundierte Kennt­nisse über Ihr Gebäude und Ihre Vorhaben ist keine Opti­mie­rung möglich. Das BAFA fördert die Bera­tung z.B. über die Programm Energie­beratung Wohn­ge­bäude bzw. Nicht­wohn­ge­bäude.

Hier stellen wir Ihnen wich­tige prin­zi­pi­elle Infor­ma­tionen zur Verfü­gung:

BAFA-Förderung 2020: Zuschusshöhen und Techniken
BAFA-Förde­rung 2020: Zuschuss­höhen und Tech­niken
11Mai/20

Büro­fach­kraft (m/​w/​d)

Stel­len­an­ge­bots­be­schrei­bung:

Wir suchen einen/​eine engagierte/​n und zuverlässige/​n Mitarbeiter/​in für Büro- und Verwal­tungs­tä­tig­keiten.

Ihre Aufgaben:

  • allge­meine Sach­be­ar­bei­tung
  • Korre­spon­denz
  • Kunden­be­treuung per E‑Mail und Telefon
  • Termin­ma­nage­ment
  • Abstim­mung der Verwal­tungs­auf­gaben mit Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­bei­tern
  • Rech­nungs­wesen
  • Büro­or­ga­ni­sa­tion

Wir bieten:

  • viel­sei­tige und inter­es­sante Tätig­keit in einem Inge­nieur­büro mitt­lerer Größe
  • abwechs­lungs­reiche Tätig­keit
  • verant­wor­tungs­volle und lang­fristig ange­legte Einstel­lung
  • stadt­nahen zentralen Arbeitsort und flexible Arbeits­zeiten

Wir erwarten:

  • Spaß im Umgang mit Menschen
  • idea­ler­weise eine Ausbil­dung in einem kauf­män­ni­schen Beruf
  • gute EDV-Kennt­nisse, vor allem in den MS-Office-Modulen Word und Excel und Word sowie gege­ben­falls Buch­hal­tungs­soft­ware
  • selbst­stän­dige, struk­tu­rierte und ziel­ori­en­tierte Arbeits­weise
  • Kommu­ni­ka­ti­ons­stärke und Team­ar­beits­fä­hig­keit
  • Bereit­schaft, sich in Neues einzu­ar­beiten

Bei Inter­esse freuen wir uns darauf, Sie kennen­zu­lernen.

Nehmen Sie bitte per E‑Mail Kontakt auf mit Herrn Deppe: a.​deppe@​planungsbuero-​entech.​de

Ergän­zende Infor­ma­tionen zu den Anfor­de­rungen an die Bewerber:

Sollte in diesem Text aus Gründen der Lesbar­keit oder ähnli­chem die männ­liche Form gewählt worden sein, beziehen sich die Angaben auf Ange­hö­rige aller Geschlechter.

01Mai/20
Zeichnung vom Umriss der Innenstadt Münster

Münster verbes­sert Förde­rung Altbau­sa­nie­rung und Neubauten

In der Stadt Münster tritt mit Wirkung zum 1. Mai 2020 eine neues Förder­pro­gramm »Klima­freund­liche Wohn­ge­bäude der Stadt Münster« in Kraft. Die jähr­liche Gesamt­för­der­summe ist gegen­über den Vorjahren auf 4,5 Millionen € verzehn­facht worden. Seit 20 Jahren liegt der Schwer­punkt der städ­ti­schen Förde­rung auf der Altbau­sa­nie­rung. Nun begüns­tigt die Stadt Münster auch Neubauten und die Instal­la­tion von Anlagen zur Nutzung erneu­er­barer Ener­gien. Damit wird das etablierte Förder­pro­gramm »Ener­gie­ein­spa­rung und Altbau­sa­nie­rung in der Stadt Münster« abge­löst und erwei­tert.

1. »Förder­bau­stein Altbau­sa­nie­rung«

Die etablierte Förde­rung von Dämm­maß­nahmen über gestaf­felte Zuschüsse pro Quadrat­meter verbes­serter Fläche der Gebäu­de­hülle bleibt erhalten. Die Anfor­de­rungen an die Dämm­qua­li­täten bleiben unver­än­dert – ebenso Zuschläge für ökolo­gi­sche Dämm­stoffe. Das Bonus­system für ganz­heit­liche Dämm­maß­nahmen wird erwei­tert. Neu sind Förde­rungen im Bereich der Anla­gen­technik wie Heizungs­aus­tauch­pau­schalen oder die Förde­rung einer Foto­voltaik­anlage bei gleich­zei­tiger Dach­däm­mung. Es werden nun auch neuere Gebäude geför­dert: Diese müssen vor dem 1. Januar 2002 bezugs­fertig gewesen sein – vorher galt der Stichtag 1. Januar 1995. Wegge­fallen ist die Größen­be­gren­zung auf Wohn­flä­chen in Eigen­heimen von unter 150 qm. Zusätz­lich kann ein vorzei­tiger Baube­ginn nun geneh­migt werden, sodass mit der Geneh­mi­gung keine Nach­teile für die Förder­mittel entstehen.

Die Kopp­lung an eine vorhe­rige unab­hän­gige Energie­beratung bleibt eben­falls bestehen: Es muss ein Gutachten nach den Krite­rien der BAFA-Energie­beratung für Wohn­ge­bäude erstellt werden.

Ebenso müssen bedarfs­ba­sierte Ener­gie­aus­weise vor und nach der Sanie­rung vorge­legt werden.

Insge­samt entstehen dem Antrags­steller nur geringe Kosten: Für ein typi­sches Einfa­mi­li­en­wohn­haus beträgt der zu tragende Eigen­an­teil etwa 350 €.

Anschlag auf Litfaßsäule für geförderte Altbausanierung Münster
Münster wirbt für geför­derte Altbau­sa­nie­rung

Ebenso müssen bedarfs­ba­sierte Ener­gie­aus­weise vor und nach der Sanie­rung vorge­legt werden.

Insge­samt entstehen dem Antrags­steller nur geringe Kosten: Für ein typi­sches Einfa­mi­li­en­wohn­haus beträgt der zu tragende Eigen­teil etwa 350 €.

Geför­dert werden (Auszüge):

  • Dämmung des Daches oder der obersten Geschoss­decke
  • Einbau neuer Fenster und Außen­türen
  • Außen­wand­däm­mung
  • Kern­däm­mung
  • Innen­wand­däm­mung
  • Dämmung der Keller­decke oder des untersten Geschoss­bo­dens
  • Heizungs­aus­tausch
  • Einbau ener­gie­spa­render Lüftungs­an­lagen
  • Einen Bonus gibt es für den Einsatz ökolo­gi­scher oder umwelt­freund­li­cher Dämm­stoffe
  • Eben­falls gibt es einen Bonus bei »ganz­heit­li­cher Gebäu­de­däm­mung«
  • Ein Lüftungs­kon­zept, eine Luft­dicht­heits­mes­sung und »die Opti­mie­rung des Heizungs­sys­tems über die Durch­füh­rung eines hydrau­li­schen Abgleichs« werden eben­falls bezu­schusst.

2. »Förder­bau­stein Effi­zienz im Neubau«

Große Verän­de­rungen gibt es bei dem Förder­bau­stein Neubau. Die bishe­rige Förde­rung der ener­ge­ti­schen Quali­täts­si­che­rung wurde auf 1100 € verdop­pelt. Zusätz­lich gibt es nun eine Förde­rung in Höhe von 21000 € für ein Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­haus oder 10000 € je Wohn­ein­heit, maximal jedoch 40000 € je Gebäude. Dazu muss der Trans­missions­wärme­ver­lust des Neubaus die Vorgaben der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV um mindes­tens 40 Prozent unter­schreiten. In der KfW-Sprache würde dies ein Ener­gie­ef­fi­zi­enz­haus 45 darstellen, aber nur in Bezug auf den H’T (»Spezi­fi­scher Trans­mis­si­ons­wär­me­ver­lust­kof­fef­fi­zient« = Mittel­wert für die Dämm­qua­lität der Gebäu­de­hülle inkl. der Wärme­brü­cken), nicht den QP (»Primär­ener­gie­be­darf« = Umwelt­be­las­tung durch die Verwen­dung von Energie für Heizen und Brauch­warm­wasser). Eine Kumu­la­tion mit Förder­mit­teln der KfW ist ausdrück­lich nicht möglich.

Wenn das Land Nord­rhein-West­falen einem Haus­halt Wohn­raum­för­de­rung für ein neues Eigen­heim bewil­ligt, gibt es einen weiteren Zuschuss von 4000 €.

3. »Förder­bau­stein Erneu­er­bare Ener­gien«

Bisher wurden in der Richt­linie ledig­lich Foto­vol­ta­ik­an­lagen mit statio­nären Batte­rie­spei­cher­sys­temen geför­dert.

Nun soll auch der sinn­volle Einsatz erneu­er­barer Ener­gien zur Wärme­ver­sor­gung und der Ausbau der Foto­voltaik in Berei­chen, in denen die Förde­rung nach Erneu­er­bare-Ener­gien-Gesetz EEG nicht gut greift, vermehrt ange­stossen werden.

Die Maßnahmen sind sowohl an bestehenden als auch an neu zu errich­tenden Gebäuden förder­fähig.

Anschlag auf Litfaßsäule für geförderte Fotovoltaik in Münster
Münster fördert Foto­vol­ta­ik­an­lagen

Nun soll auch der sinn­volle Einsatz erneu­er­barer Ener­gien zur Wärme­ver­sor­gung und der Ausbau der Foto­voltaik in Berei­chen, in denen die Förde­rung nach Erneu­er­bare-Ener­gien-Gesetz EEG nicht gut greift, vermehrt ange­stossen werden.

Die Maßnahmen sind sowohl an bestehenden als auch an neu zu errich­tenden Gebäuden förder­fähig.

Kombi­na­tion mit weiteren Förder­pro­grammen

Die »Kumu­la­tion« – so die Förder­fach­sprache für die Kombi­nier­bar­keit – mit vielen weiteren Förder­pro­grammen ist zulässig. Die wich­tigsten sind:

  • »Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren« der KfW (151÷152 oder 430) mit Tilgungszuschüssen/​Zuschüssen ab 20 Prozent
  • »Erneu­er­bare Ener­gien« vom BAFA mit Zuschüssen von 20 Prozent bis 45 Prozent
  • »Proges« des Landes NRW mit Zuschüssen für diverse Anla­gen­tech­niken (zum Beispiel 90 €/​qm Solar­kol­lek­tor­fläche)

Das sind bei weitem noch nicht alle Programme, die bei der Altbau­sa­nie­rung, beim Neubau oder der Sanie­rung der Heizungs­an­la­gen­technik in Frage kommen. Die Kumu­lier­bar­keit ist zwar häufig möglich, folgt aber auch bestimmten Regeln. Im Rahmen von Ener­gie­be­ra­tungen werden Sie dazu ausführ­lich beraten, um Ihre Maßnahmen quali­tativ und förder­tech­nisch zu opti­mieren.

Energie­beratung ist wichtig

Ausgangs­punkt sollte immer eine Energie­beratung sein. Wir erklären Ihnen die Vorge­hens­weise und die Förde­rung unsere Leis­tungen. Für die Förde­rung durch die Stadt Münster ist diese zwin­gend notwendig, und die KfW empfiehlt die vorhe­rige Energie­beratung eben­falls. Ohne fundierte Kennt­nisse über Ihr Gebäude und Ihre Vorhaben, die mit der Bera­tung erlangt werden, ist keine Opti­mie­rung möglich.

Das Planungs­büro ENTECH erläu­tert gerne die Richt­linie. Einen ersten Über­blick, der auch die Verän­de­rungen gegen­über der alten Richt­linie über­sicht­lich darstellt, finden Sie hier in der Gegen­über­stel­lung.

Als zerti­fi­zierte Experten für Ener­gie­effi­zienz leiten wir Sie durch das Antrags­ver­fahren und leisten die Energie­beratung, die teils in diesem Förder­pro­gramm zwin­gend vorge­schrieben ist.

Hier stellen wir Ihnen wich­tige Antrags­un­ter­lagen zur Verfü­gung:

Gegenüberstellung der alten und neuen Richtlinie
Über­sicht­liche Gegen­über­stel­lung der alten und neuen Richt­linie
17Apr/20
Mona Lisa mit Mundschutz

So läuft Energie­beratung trotz Coro­na­virus

Wir erhalten viele Anfragen, ob Energie­beratung unter den Einschrän­kungen durch das Coro­na­virus über­haupt möglich sei. Ja: Das Planungs­büro ENTECH bietet nach wie vor Dienst­leis­tungen zur Ener­gie­effi­zienz.

Karikatur »Videokonferenz«
Energie­beratung auf Distanz. Bild: manfred­steger | pixabay

Dabei beachten wir die Vorgaben der NRW-Landes­re­gie­rung und der Behörden, sodass wir einige Abläufe verän­dern – schon alleine um die Gesund­heit von Kunden und Mitar­bei­tern zu schützen.

Wie gewohnt, erhalten Kunden und Inter­es­senten auf unserer Website erste Infor­ma­tionen zur Ener­gie­effi­zienz.

Außerdem kümmern wir uns um laufende Aufträge.

Zusammen mit Ihnen bereiten wir Ener­gie­au­dits vor.

Wir opti­mieren den ener­ge­ti­schen Zustand eines Neubaus oder Umbaus.

Wir begleiten Ihr Unter­nehmen bei anste­henden Maßnahmen zur Ener­gie­effi­zienz.

Nicht zuletzt zeigen wir Ihnen, welche Förder­mittel Sie bean­tragen können.

Doch wie gehen wir dabei vor?

Bei notwen­digen Messungen und Terminen folgen wir Vorgaben wie dem SARS-CoV-2-Arbeits­schutz­stan­dard vom Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Soziales. In der aktu­ellen Pandemie haben wir unsere Energie­beratung auf vier Pfeiler gestellt:

  1. Anpas­sung der Bera­tung

    Die Bundes­re­gie­rung hält an den Förder­pro­grammen fest und ermun­tert zum ener­ge­ti­schen Enga­ge­ment. Ohnehin bleiben gesetz­liche Pflichten wie Ener­gie­au­dits für Nicht-KMU bestehen, selbst wenn das Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle BAFA derzeit keine Frist­ver­säum­nisse bestraft.

    Gerne beraten wir Sie intensiv – bis auf weiteres tele­fo­nisch oder bei Bedarf schrift­lich etwa per E‑Mail. Wir bitten Sie, Tele­fon­ter­mine für tech­ni­sche Fragen oder einen inten­siven Austausch zu verein­baren. Ansonsten errei­chen Sie uns montags bis donners­tags von 9 Uhr bis 17 Uhr, frei­tags von 9 Uhr bis 14 Uhr und nach Absprache zu anderen Zeiten.

    Einige Mitar­beiter folgen Ihren Wünschen im Home-Office. Aber die tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Umstel­lungen beein­träch­tigen uns leider. Daher bitten wir Sie, Verzö­ge­rungen oder doppelte Nach­fragen oder kleine Pannen zu entschul­digen. Alle Tele­fon­num­mern und Mail-Adressen funk­tio­nieren wie bisher.

    Ob Messungen etwa bei Blower Door laufen oder ob wir diese Akti­vi­täten verschieben müssen, entscheiden wir von Fall zu Fall. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine allge­mein gültigen Regeln für Messungen aufstellen können. Bisher haben nach Absprache der Sicher­heits­de­tails alle Messungen wie gewohnt statt­ge­funden.

  2. Digi­ta­li­sie­rung und Post­ver­sand

    Die Krise zwingt uns, möglichst wenig Unter­lagen von Ihnen entge­gen­zu­nehmen. Mailen Sie uns daher bitte möglichst viele rele­vante Unter­lagen digi­ta­li­siert: gescannt oder foto­gra­fiert und anschlie­ßend in eine PDF-Datei umge­wan­delt. Oder Sie schi­cken uns Kopien per Post.

    Bei der Energie­beratung für Wohn­ge­bäude laden wir Sie ein, unseren neuen Digi-Check einzu­setzen – eine Check­liste für digi­ta­li­sier­bare Doku­mente, Fotos und weiteres Mate­rial.

  3. Virtu­elle Bege­hungen

    Was halten Sie von einem virtu­ellen Besuch auf Ihrer Baustelle oder in Ihrem Unter­nehmen oder in Ihrem Gebäude? Führen Sie uns live per Tablet oder Smart­phone durch die Räume, oder zeigen Sie uns Ihren Betrieb mithilfe dieser Geräte. Diese Videos und Ihre Erklä­rungen können uns Infor­ma­tionen in ebenso guter Qualität liefern wie eine Bege­hung vor Ort.

  4. Persön­liche Termine

    Trotz der digi­ta­li­sierten Doku­mente und der Video­kon­fe­renzen kann eine persön­liche Begeg­nung oder Bege­hung erfor­der­lich sein. Außer dem Ener­gie­be­rater sollten nur eine oder möglichst wenige Personen an diesem Treffen teil­nehmen. In diesen Einzel­fällen stimmen wir die Risiken und Vorge­hens­weisen offen und früh mit Ihnen ab:

    • Sie müssen sich frei­willig und über­zeugt für diesen Termin entscheiden.
    • Die Energie­beratung vor Ort kann nicht statt­finden, falls Sie oder ein Mitglied Ihrer Haus­ge­mein­schaft mit SARS-CoV‑2 infi­ziert sind oder derzeit in einer behörd­lich ange­ord­neten Quaran­täne leben.
    • Die Energie­beratung vor Ort ist nur möglich, wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Haus­ge­mein­schaft keine Symptome für eine Erkran­kung an Covid-19 aufweisen. Zudem sind Kontakt­per­sonen von Covid-19-Erkrankten von diesem Termin ausge­schlossen.
    • Ebenso müssen wir über eine Verschie­bung oder eine Alter­na­tive zu der persön­li­chen Begeg­nung nach­denken, falls Sie oder ein Mitglied Ihrer Haus­ge­mein­schaft zur Risi­ko­gruppe für schwere Verläufe bei Covid-19 gehören.
    • Die Teil­nehmer eines persön­li­chen Termins müssen auf den Schutz vor Infek­tionen achten. Die Notwen­dig­keit, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – mindes­tens eine soge­nannte Commu­nity-Maske oder Alltags­maske – sollte vorher zwischen allen Teil­neh­mern abge­stimmt werden.
    • Während des Tref­fens ist jeder­zeit ein Mindest­ab­stand von 1,50 m einzu­halten – auch zum Beispiel in Trep­pen­häu­sern, auf Dach­böden oder in Heizungs­kel­lern. Bei der gemein­samen Sich­tung von Unter­lagen fällt es schwer, immer die Distanz zu wahren – wir bitten um beson­dere Vorsicht in dieser Situa­tion.

Wenn sich die Corona-Situa­tion entspannt, holen wir bei Bedarf persön­liche Treffen oder Bege­hungen nach: Dann können wir Details erfassen, die even­tuell noch fehlen.

16Apr/20
BAFA Hauptgebäude

Förder­mittel Ener­gie­effi­zienz und Fristen Ener­gie­audit

Das Bundes­wirt­schafts­mi­nis­te­rium verspricht, Förder­mittel in der aktu­ellen Krise durch das Coro­na­virus nicht umzu­schichten: »Die Haus­halts­mittel für unsere bestehenden Förder­pro­gramme im Bereich Ener­gie­effi­zienz und erneu­er­bare Ener­gien bleiben unver­än­dert gesi­chert«, heißt es in einem Rund­schreiben, »hierzu zählt insbe­son­dere die Bundes­för­de­rung für Ener­gie­effi­zienz in der Wirt­schaft – Zuschuss, Kredit und Förder­wett­be­werb.« Das Minis­te­rium kündigt außerdem an, die Pflicht für ein Ener­gie­audit nach DIN EN 16247–1 in der nächsten Zeit nicht zu über­prüfen: »Das BAFA wird daher Unter­nehmen, die ihr Ener­gie­audit aufgrund der Corona-Pandemie nicht frist­ge­recht durch­führen können, nicht sank­tio­nieren.«

Nach wie vor gehört aller­dings eine Vor-Ort-Bege­hung zu einem Ener­gie­audit: »Somit ist das Ener­gie­audit erst voll­ständig abge­schlossen, wenn auch die Vor-Ort-Bege­hung durch­ge­führt wurde«, infor­miert das Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle BAFA auf seiner Website.

Wie zuvor ist es also möglich, Anträge für die Förder­pro­gramme zur Ener­gie­effi­zienz zu stellen. Die gesamten vorge­se­henen Förder­mittel sollen nicht in die Corona-Hilfs­pa­kete fließen: »Denn unsere inves­tiven Förder­pro­gramme leisten einen wich­tigen Beitrag zur Stabi­li­sie­rung der Konjunktur in Deutsch­land, der gerade vor dem Hinter­grund der abträg­li­chen wirt­schaft­li­chen Wirkungen der Corona-Pandemie unver­än­dert weiter aufrecht erhalten bleiben soll«, erklärt Abtei­lungs­leiter Thorsten Herdan aus dem Minis­te­rium.

Die derzei­tigen Belas­tungen recht­fer­tigten Verspä­tungen bei anste­henden Ener­gie­au­dits, ist im Rund­schreiben zu lesen: »Im Rahmen seines Ermes­sens­spiel­raums wird das BAFA viel­mehr von einem unver­schul­deten Frist­ver­säumnis ausgehen.« Unter­nehmen sind nicht mal verpflichtet, die Verzö­ge­rung dem BAFA anzu­kün­digen. Entgegen der bishe­rigen Praxis kontrol­liert das BAFA nicht durch Stich­proben, ob die betrof­fenen Nicht-KMU pünkt­lich ihr Ener­gie­audit durch­führen. Aller­dings können sich diese Unter­nehmen nicht befreien lassen: Nach der Krise müssen sie das Audit oder Reaudit nach­holen. Das BAFA wird recht­zeitig auf seiner Website »eine ange­mes­sene Frist« setzen und dann eine indi­vi­du­elle Begrün­dung für eine Verzö­ge­rung verlangen – zum Beispiel »wegen Coro­na­krise kein Betre­tungs­recht durch Externe«, formu­liert das BAFA auf seinen Internet-Seiten.

Etwas mehr Aufwand ist mit einem laufenden Ener­gie­audit verbunden, falls betrieb­liche Einschrän­kungen durch das Coro­na­virus einst­weilen die notwen­dige Vor-Ort-Bege­hung verhin­dern. Eine Doku­men­ta­tion für den Aufschub könne erläu­tern, ob etwa »begrün­dete Verdachts­fälle bestanden, der Betrieb komplett oder für Externe (Ener­gie­au­di­toren) geschlossen wurde oder es aus anderen Gründen nicht möglich war, dem Geschäfts­be­trieb normal nach­zu­gehen« – so das BAFA auf der Website: »Je ausführ­li­cher die Doku­men­ta­tion ist, desto hilf­rei­cher ist es für die Beur­tei­lung.« Wenn das Unter­nehmen »die Corona-bedingte Ausnah­me­si­tua­tion« über­wunden hat, muss es die Vor-Ort-Bege­hung »unver­züg­lich« nach­ziehen.

Auch unter den unge­wöhn­li­chen Umständen berät das Planungs­büro ENTECH zuver­lässig über Förder­mittel für ener­ge­ti­sche Maßnahmen – über die verän­derten Abläufe infor­miert ein eigener Artikel. In diesem geson­derten Beitrag ist ebenso zu erfahren, wie die Ener­gie­be­rater Sie beim Ener­gie­audit und bei der Vor-Ort-Bege­hung unter­stützen.

24Mrz/20
Symbolbild »Jobs«

ENTECH stellt Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter ein

Das Planungs­büro ENTECH sucht Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter als:

24Mrz/20
Scheckiges Mauerwerk in Grau- und Brauntönen

Ener­gie­be­rater Gebäude (m/​w/​d)

Stel­len­an­ge­bots­be­schrei­bung:

Wir suchen enga­gierte und zuver­läs­sige Mitar­beiter für unseren tech­ni­schen Innen­dienst sowie im Außen­dienst in der Daten­auf­nahme und Ergebnispräsentation/​Beratung.

Ihre Aufgaben:

  • Erstel­lung von Einspar­kon­zepten (Wohn- und Nicht­wohn­ge­bäude)
  • Effi­zi­enz­be­ra­tung beim Kunden vor Ort
  • Bera­tung zu Förder­mit­teln
  • ener­gie­wirt­schaft­liche Bera­tung von Kunden
  • Förder­mit­tel­be­ra­tung (KfW, BAFA)
  • Erstel­lung von Ener­ge­ti­schen Nach­weisen für Wohn- und Nicht­wohn­ge­bäude
  • Ermitt­lung und Berech­nung von Einspa­rungs- und Opti­mie­rungs­mög­lich­keiten
  • Erstel­lung bauphy­si­ka­li­scher Nach­weise
  • Steuerung/​Absprachen mit externen Inge­nieur- und Archi­tek­tur­büros

Wir bieten:

  • eine viel­sei­tige und inter­es­sante Tätig­keit in einem Inge­nieur­büro mitt­lerer Größe
  • regel­mä­ßige Weiter­bil­dungs­maß­nahmen, Quali­fi­zie­rungs­mög­lich­keiten für zahl­reiche »Ener­gie­be­ra­ter­zu­las­sungen«
  • stadt­nahen zentralen Arbeitsort und flexible Arbeits­zeiten

Wir erwarten:

  • Fach­wissen im Bereich Ener­gie­effi­zienz und der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV
  • tech­ni­sches Studium oder Quali­fi­ka­tion als Tech­niker
  • alter­nativ Ausbil­dung zum Beispiel für Gebäu­de­technik
  • gute EDV-Kennt­nisse, vor allem in den MS-Office-Modulen Excel und Word sowie in Ener­gie­bi­lanz-Soft­ware
  • selbst­stän­dige, struk­tu­rierte und ziel­ori­en­tierte Arbeits­weise
  • idea­ler­weise abge­schlos­sene Fort­bil­dungen zum Ener­gie­be­rater (des Hand­werks, BAFA) und gege­be­nen­falls Zulas­sungen zu den Programmen des BAFA und der KfW (Listung dena)
  • idea­ler­weise erste Berufs­er­fah­rung in der Konzep­tion nach­hal­tiger Gebäude
  • Kommu­ni­ka­ti­ons­stärke und ausge­prägte Bera­tungs­kom­pe­tenz sowie Team­ar­beits­fä­hig­keit

Bei Inter­esse freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen.

  • wichtig in der Energie­beratung: auch Spaß und Fähig­keit, sich neuen Themen zu widmen
  • KFZ-Führer­schein und Bereit­schaft für Dienst­reisen: 30 Prozent in Münster, 60 Prozent im Umkreis 50 km, 10 Prozent bundes­weit

Nehmen Sie bitte per E‑Mail Kontakt auf mit Herrn Deppe: a.​deppe@​planungsbuero-​entech.​de

Ergän­zende Infor­ma­tionen zu den Anfor­de­rungen an die Bewerber:

erwei­terte Kennt­nisse: Projekt­ma­nage­ment, tech­ni­sches Verständnis, Finanz­pla­nung, Büro- und Verwal­tungs­ar­beiten

Sollte in diesem Text aus Gründen der Lesbar­keit oder ähnli­chem die männ­liche Form gewählt worden sein, beziehen sich die Angaben auf Ange­hö­rige aller Geschlechter.

24Mrz/20
Hand mit brennendem Streichholz

Ener­gie­be­rater – Ener­gie­au­ditor (m/​w/​d)

Stel­len­an­ge­bots­be­schrei­bung:

Wir suchen enga­gierte und zuver­läs­sige Mitar­beiter für unseren tech­ni­schen Innen­dienst sowie im Außen­dienst in der Daten­auf­nahme und Ergebnispräsentation/​Beratung.

Ihre Aufgaben:

  • Erstel­lung von Energieaudits/​Einsparkonzepten für Indus­trie und Gewerbe (KMU, GU)
  • Effi­zi­enz­be­ra­tung beim Kunden vor Ort
  • Bera­tung zu Förder­mit­teln
  • ener­gie­wirt­schaft­liche Bera­tung von Kunden
  • Förder­mit­tel­be­ra­tung (KfW, BAFA)
  • Erstel­lung von Einspar­kon­zepten (zum Beispiel für KfW-Programm 295)
  • Ermitt­lung und Berech­nung von Einspa­rungs- und Opti­mie­rungs­mög­lich­keiten
  • Steuerung/​Absprachen mit externen Inge­nieur- und Archi­tek­tur­büros

Wir bieten:

  • eine viel­sei­tige und inter­es­sante Tätig­keit in einem Inge­nieur­büro mitt­lerer Größe
  • regel­mä­ßige Weiter­bil­dungs­maß­nahmen, Quali­fi­zie­rungs­mög­lich­keiten für zahl­reiche »Ener­gie­be­ra­ter­zu­las­sungen«
  • stadt­nahen zentralen Arbeitsort und flexible Arbeits­zeiten
  • Voll­zeit und Teil­zeit möglich

Wir erwarten:

  • Fach­wissen im Bereich Ener­gie­effi­zienz für Quer­schnitts­tech­no­lo­gien, Ener­gie­au­dits
  • tech­ni­sches Studium oder Quali­fi­ka­tion als Tech­niker
  • gute EDV-Kennt­nisse, vor allem in den MS-Office-Modulen
  • selbst­stän­dige, struk­tu­rierte und ziel­ori­en­tierte Arbeits­weise
  • idea­ler­weise abge­schlos­sene Fort­bil­dungen zum Ener­gie­au­ditor und gege­nen­falls Zulas­sungen zu den Programmen des BAFA und der KfW (Listung dena)
  • idea­ler­weise erste Berufs­er­fah­rung in der Erstel­lung von Ener­gie­au­dits
  • Kommu­ni­ka­ti­ons­stärke und ausge­prägte Bera­tungs­kom­pe­tenz sowie Team­ar­beits­fä­hig­keit

Bei Inter­esse freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen.

  • wichtig in der Energie­beratung: auch Spaß und Fähig­keit, sich neuen Themen zu widmen
  • KFZ-Führer­schein und Bereit­schaft für Dienst­reisen: 30 Prozent in Münster, 60 Prozent im Umkreis 50 km, 10 Prozent bundes­weit

Nehmen Sie bitte per E‑Mail Kontakt auf mit Herrn Deppe: a.​deppe@​planungsbuero-​entech.​de

Ergän­zende Infor­ma­tionen zu den Anfor­de­rungen an die Bewerber:

erwei­terte Kennt­nisse: Projekt­ma­nage­ment, tech­ni­sches Verständnis, Finanz­pla­nung, Büro- und Verwal­tungs­ar­beiten

Sollte in diesem Text aus Gründen der Lesbar­keit oder ähnli­chem die männ­liche Form gewählt worden sein, beziehen sich die Angaben auf Ange­hö­rige aller Geschlechter.