Tag Archives: Wohngebäude

02Juni/26
Blick auf Prinzipalmarkt in Münster mit Passanten und blauem Himmel mit Wolken: Symbolbild für iSFP und Förderung

iSFP Münster: Der indi­vi­du­elle Sanie­rungs­fahr­plan als Schlüssel zu Fördermitteln

iSFP in Münster: mehr als ein For­mular für die Förderung

Wer ein Wohn­ge­bäude in Münster ener­ge­tisch sanieren möchte, stößt schnell auf den Begriff iSFP: Gemeint ist der indi­vi­du­elle Sanie­rungs­fahr­plan. Der iSFP ist eines der zen­tralen Berichts­pro­dukte aus der BAFA-geför­derten Energie­beratung für Wohn­ge­bäude, kurz BAFA EBW. Diese Energie­beratung wird vom BAFA mit 50 Prozent des för­der­fä­higen Bera­tungs­ho­no­rars bezu­schusst, maximal 650 € bei Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­sern und maximal 850 € bei Wohn­ge­bäuden ab drei Wohn­ein­heiten. Der iSFP zeigt, wie ein Gebäude schritt­weise ener­ge­tisch ver­bes­sert werden kann.

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03Mai/26
Ausschnitt der Außenwand eines älteren Wohngebäudes aus roten Backsteinen mit herausgenommenen Fenstern: Offensichtlich ist die Sanierung gestartet

KfW 358/​359: Warum der Ergän­zungs­kredit bei der Sanie­rung oft ent­schei­dend ist

Wer ener­ge­tisch saniert, denkt meist zuerst an Zuschüsse. Bei Ein­zel­maß­nahmen wie Hei­zungs­tausch, Fens­ter­tausch, Dämmung oder Hei­zungs­op­ti­mie­rung steht häufig die BEG-Zuschuss­för­de­rung im Mit­tel­punkt. Weniger bekannt ist der KfW-Ergän­zungs­kredit 358/​359. Dabei kann genau dieser Kredit für viele Eigen­tü­me­rinnen und Eigen­tümer ein wich­tiger Finan­zie­rungs­bau­stein sein.

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17Apr./26
Altes Fabrikgebäude aus rotem Backstein mit kaputten Fenstern

Gewerbe zu Wohnen: Was das neue KfW-Pro­gramm für Umbau­pro­jekte bedeutet

Mit dem neuen Pro­gramm »Gewerbe zu Wohnen« der Kre­dit­an­stalt für Wie­der­aufbau (KfW) soll ab Juli 2026 der Umbau beheizter Nicht­wohn­ge­bäude zu Wohn­raum geför­dert werden. Neu ist vor allem der Zuschuss für den Umbau. Für die ener­ge­ti­sche Ein­ord­nung solcher Vor­haben gilt daneben wei­terhin der bestehende Rahmen der Bun­des­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude (BEG).

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26Juni/25
Stoppuhr mit Markierung für Deadline

In För­der­pro­grammen wird Stichtag zur LCA verschoben

În den För­der­pro­grammen für Neu­bauten greift eine Regel erst ab November. Bislang war zum 1. Juli geplant, dass Ener­gie­ex­perten die För­der­an­träge künftig nur begleiten können, wenn sie eine Zusatz­qua­li­fi­ka­tion für Lebens­zy­klus­ana­lyse LCA besitzen. Fach­dienste wie »Gebäude Ener­gie­be­rater« berichten über die Ter­min­ver­schie­bung. Das Pla­nungs­büro ENTECH kann diese Kom­pe­tenz für LCA bereits frei­willig vor­weisen. Somit brau­chen Bau­herren nicht bis November zu warten, um die LCA fach­ge­recht aus­führen zu lassen – zumal die betrof­fenen För­der­pro­gramme schon diese Öko­bi­lanz ver­langen. Aber die KfW För­der­bank akzep­tiert nur vor­läufig den Einsatz weniger spe­zia­li­sierter Fach­kräfte der Bun­des­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude BEG.

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24Nov./24
Grauer Strudel als Symbolbild für Graue Energie

ENTECH nun auch mit Zusatz­qua­li­fi­ka­tion Lebens­zy­klus­ana­lyse LCA

Die Deut­sche Energie-Agentur dena ergänzt den Eintrag vom Pla­nungs­büro ENTECH in der Liste »Ener­gie­ef­fi­zi­enz­Ex­perten für För­der­pro­gramme des Bundes«. Geschäfts­in­haber Andreas Deppe hat sich qua­li­fi­ziert, eine Lebens­zy­klus­ana­lyse LCA zu erstellen. Die KfW ver­langt eine spe­zi­elle Berech­nung ohnehin in Ihren För­der­pro­grammen zum Neubau: Bei der LCA sind die vor­aus­sicht­li­chen »Anfor­de­rungen an die Treib­haus­gas­emis­sionen im Gebäu­de­le­bens­zy­klus« zu bestimmen – so heißt es zum Bei­spiel im Merk­blatt zum neuen KfW-Pro­gramm 296 »Kli­ma­freund­li­cher Neubau im Nied­rig­preis­seg­ment – Wohn­ge­bäude«. Dieses Ver­fahren berück­sich­tigt den Anteil der soge­nannten »Grauen Energie« – also mit den Bau­teilen ver­bun­dene Energie etwa für Ent­sor­gung, Her­stel­lung und Trans­port. Die LCA dient als Öko­bi­lanz: Sie erfasst Umwelt­aus­wir­kungen wie Emis­sionen über die gesamte Lebens­dauer eines Gebäudes.

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17Sep./24
Verfremdeter Zugang zum Alten Elbtunnel in Hamburg

Hamburg ver­traut Ener­gie­ex­perte von ENTECH

Das Pla­nungs­büro ENTECH erwei­tert sein Enga­ge­ment in Hamburg: Geschäfts­in­haber Andreas Deppe ist als Ener­gie­ex­perte für För­der­pro­gramme der Han­se­stadt zuge­lassen worden.

Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter von ENTECH begleiten bereits Pro­jekte wie das Besu­cher­zen­trum vom Deut­schen Elek­tronen-Syn­chro­tron DESY. Ohnehin ver­trauen Kun­dinnen und Kunden in ganz Deutsch­land ENTECH etwa bei Gebäu­de­sa­nie­rungen und Neu­bauten: Dann winkt Unter­stüt­zung aus der Bun­des­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude BEG. Eigen­tümer können ebenso eine Energie­beratung für Wohn­ge­bäude EBW beauf­tragen und dabei den indi­vi­du­ellen Sanie­rungs­fahr­plan iSFP erhalten.

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16Juni/24
Bahn Anzeigetafel mit gestrichenen Verbindungen

Ver­zichten wir auf den iSFP (Gast­bei­trag)

Lasst uns den indi­vi­du­ellen Sanie­rungs­fahr­plan iSFP abschaffen!

Warum?

Ich will es euch erklären.

Gast­bei­trag von Carsten Herbert – als soge­nannter »Ener­gie­spar­kom­missar« schreibt der Bau­in­ge­nieur Bücher, hält Vor­träge und ver­öf­fent­licht Videos. Er hat seine Kritik am iSFP bereits auf Lin­kedIn ver­öf­fent­licht und zur Dis­kus­sion unter wei­teren Ener­gie­ex­perten ange­regt. Carsten Herbert lehnt den iSFP ab, denn das ursprüng­liche Konzept sei leider ver­schwunden: »Ich war seit 2014 an der Ent­wick­lung des iSFP als Unter­auf­trag­nehmer betei­ligt. Wir haben als eines von drei Büros den ersten Entwurf für einen iSFP erstellt, der später zu 80 Prozent als Vor­schlag ans Wirt­schafts­mi­nis­te­rium und an die dena ging. Durch die Ver­bands­ar­beit der Immo­bi­li­en­wirt­schaft wurde das ursprüng­liche Konzept nach und nach umge­krem­pelt«. Für den Text mit seinem Inhalt ist aus­schließ­lich der Autor verantwortlich.

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