Monatsarchiv: Mai 2020

11Mai/20

BAFA Förde­rung »Heizen mit erneu­er­baren Ener­gien«

Seit Jahres­be­ginn gilt eine neue Richt­linie für die Förde­rung von »Heizen mit Erneu­er­baren Ener­gien«. Im Rahmen des soge­nannten Markt­an­reiz­pro­gramms zahlt das Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle BAFA Zuschüsse für Maßnahmen im Bereich Heiz­technik.

Die in den letzten Jahren etablierte Förde­rung von Heizungs­maß­nahmen z.B. über das Programm KfW »Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren« 151/​152 bzw. 430 ist seit Jahres­be­ginn vom BAFA über­nommen, erwei­tert und in den Zuschüssen wesent­lich erhöht worden. Die wich­tigsten Merk­male möchten wir Ihnen darstellen und wich­tige Doku­mente zur Verfü­gung stellen (siehe Seiten­ende). In Bestands­ge­bäuden werden folgende Anlagen geför­dert:

  • Solar­ther­mie­an­lagen
  • Biomas­se­an­lagen
  • effi­zi­ente Wärme­pum­pen­an­lagen
  • Erneu­er­bare Ener­gien Hybrid­hei­zungen (»EE-Hybride«)
  • Gas-Hybrid­hei­zungen

Wird für eine der oberen Anlagen eine Ölhei­zung ersetzt, wird zusätz­lich über ein »Ölaus­tausch­prämie« geför­dert. Auch in Neubauten ist eine Förde­rung möglich, aller­dings nicht für Gas-Hybrid­hei­zungen.

Welche Tech­niken werden nun wie geför­dert?
Um an die Zuschüsse zu gelangen, sind tech­ni­sche Mindest­an­for­de­rungen und weitere Rahmen­be­din­gungen einzu­halten, die im Einzel­fall zu prüfen sind. Dazu beraten wir gerne. Zudem müssen auch neue Bezeich­nungen wie »Gashy­brid« verstanden werden. Hier nur das Wich­tigste zum Verständnis sowie die Förder­sätze:
Solar­ther­mie­an­lagen
sind Solar­kol­lek­toren, die warmes Wasser für die Brauch­warm­was­ser­er­wär­mung oder Heizungs­un­ter­stüt­zung liefern.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %.
Biomas­se­an­lagen
sind z.B. Holz­pel­lets- oder Holz­hack­schnit­zel­an­lagen.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 45%.
Wärme­pum­pen­an­lagen
bereiten Umwelt­wärme auf. Meist werden diese mit Strom betrieben, selten mit Gas.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 45%.
Erneu­er­bare Ener­gien Hybrid­hei­zungen (»EE-Hybride«)
stellen eine Kombi­na­tion der oben gelis­teten Tech­niken dar. Einen gemein­samen Betrieb einer der Tech­niken Biomasse, Solar oder Wärme­pumpe heißt „biva­lentes System“.
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 35 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 45%.
„Gas-Hybrid­hei­zungen“
sind normale Gasbrenn­wert­hei­zungen, die mit einer erneu­er­baren Wärme­er­zeu­gung gekop­pelt werden. Die häufigste Kombi­na­tion ist die mit einer Solar­an­lage. „Rene­wable Ready“ bedeutet, dass eine Gasbrenn­wert­hei­zung geför­dert wird, wenn einer erneu­er­baren Wärme­er­zeu­gung inner­halb von 2 Jahren nach­ge­rüstet wird.
Geför­dert wird nur im Gebäu­de­be­stand, nicht im Neubau!
Der Inves­ti­ti­ons­kos­ten­zu­schuss beträgt 30 %, bei einem Ölhei­zungs­tausch 40%, „Rene­wable Ready“ mit 20%.

Details zum Verfahren
Wer wird geför­dert? Im Grunde genommen „alle“: Privat­per­sonen, Wohnungs­ei­gen­tür­mer­ge­mein­schaften, Kommunen etc., frei­be­ruf­lich Tätige, Unter­nehmen, sons­tige … gemein­nüt­zige …
Siehe dazu im Detail in der Richt­linie selber.
Die Antrag­stel­lung erfolgt grund­sätz­lich vor der Auftrags­er­tei­lung und digital über ein Portal beim BAFA. Wichtig dabei: „Förder­fähig sind nur Maßnahmen, mit denen zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung noch nicht begonnen worden ist. Als Vorha­ben­be­ginn gilt der Abschluss eines der Ausfüh­rung zuzu­rech­nenden Liefe­rungs- oder Leis­tungs­ver­trags. Planungs­leis­tungen dürfen vor Antrag­stel­lung erbracht werden. Maßgeb­lich ist das Eingangs­datum des Antrags beim BAFA.“

Was sind förder­fä­hige Kosten? Mehr als nur die Kosten für die eigent­liche Anlage!
Dies ist detail­liert in einem sepa­raten Doku­ment des BAFA gere­gelt.

ACHTUNG: Wenn Für Ihre alte Heizung eine Austausch­pflicht gem. Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) § 10 besteht, erhalten Sie keine Förde­rung. Verein­facht ausge­drückt wird es in diesem Sinne kritisch, wenn Ihre Heizung älter als 30 Jahre ist. Es gibt dazu aber weitere (Ausnahme-) Regeln. Dazu beraten wir gerne.

Kombi­na­tion mit weiteren Förder­pro­grammen
Die »Kumu­la­tion« – so die Förder­fach­sprache für die Kombi­nier­bar­keit – mit weiteren Förder­pro­grammen ist zulässig. Die wich­tigsten sind:

  • Ener­gie­ef­fi­zient Bauen“ (Programm­nummer 153)
  • Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren“ – Ergän­zungs­kredit“ (Programm­nummer 167)

Nicht zulässig ist eine Kumu­lie­rung mit:

  • der Steu­er­ermä­ßi­gung für ener­ge­ti­sche Maßnahmen bei zu eigenen Wohn­zwe­cken genutzten Gebäuden (§ 35 c Einkom­mens­steu­er­ge­setz)
  • Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren“ (151÷152 bzw. 430). Dies war in Teil­be­rei­chen bis Ende 2019 möglich. Aller­dings dürfen natür­lich die Effi­zi­enz­ver­bes­se­rungen durch die Anlagen bei der Berech­nung von Effi­zi­enz­haus­zielen berück­sich­tigt werden.

Das sind bei weitem noch nicht alle Programme, die bei der Altbau­sa­nie­rung, beim Neubau oder der Sanie­rung der Heizungs­an­la­gen­technik in Frage kommen. Die Kumu­lier­bar­keit ist zwar häufig möglich, folgt aber auch bestimmten Regeln. Im Rahmen von Ener­gie­be­ra­tungen werden Sie dazu ausführ­lich beraten, um Ihre Maßnahmen quali­tativ und förder­tech­nisch zu opti­mieren.

Das sind z.B. für Gebäude in Münster:

  • Das „Proges“-Programm des Landes NRW mit Zuschüssen für diverse Anla­gen­tech­niken (zum Beispiel 90 €/​qm Solar­kol­lek­tor­fläche)
  • Das neue Programm der Stadt Münster „Klima­freund­liche Wohn­ge­bäude, eben­falls mit Zuschüssen z.B. für Solar­kol­lek­toren etc.

Energie­beratung
Für die eigent­liche Antrags­stel­lung benö­tigen Sie einige Unter­lagen und Nach­weise von Ihrem Fach­un­ter­nehmer und vom Hersteller. Diese Details sowie viele andere Förder­vor­aus­set­zungen sind über­sicht­lich auf den Seiten des BAFA darge­stellt. Eine Energie­beratung oder einen sach­ver­stän­digen Ener­gie­be­rater benö­tigen Sie bei diesem Programm nicht zwin­gend. Damit könnte die Sache erle­digt sein und Sie erhalten hohe Zuschüsse.

Aber:

  • errei­chen Sie damit das Optimum an Förder­mit­teln?
  • Ist die Anlage sinn­voll in das Gesamt­ge­bäu­de­system einge­bunden?
  • Sind die Anla­gen­pa­ra­meter korrekt ausge­legt?
  • Welche Heizungs­technik ist die passende?
  • Sollten vorher flan­kie­rende Dämm­maß­nahmen durch­ge­führt werden?
  • Sind Sie hinrei­chend über die Betriebs­kosten einer neuen Anlage aufge­klärt? Bei Wärme­pum­pen­an­lagen beispiels­weise können die Betriebs­kosten (Strom) höher sein als bei einer alten unef­fi­zi­enten Ölhei­zungs­an­lage!

Ausgangs­punkt sollte immer eine unab­hän­gige Energie­beratung sein. Wir erklären Ihnen gerne die Vorge­hens­weise. Für die Förde­rung durch das BAFA ist dies nicht zwin­gend notwendig, aber ohne fundierte Kennt­nisse über Ihr Gebäude und Ihre Vorhaben ist keine Opti­mie­rung möglich. Das BAFA fördert die Bera­tung z.B. über die Programm Energie­beratung Wohn­ge­bäude bzw. Nicht­wohn­ge­bäude.

Hier stellen wir Ihnen wich­tige prin­zi­pi­elle Infor­ma­tionen zur Verfü­gung:

BAFA-Förderung 2020: Zuschusshöhen und Techniken
BAFA-Förde­rung 2020: Zuschuss­höhen und Tech­niken
11Mai/20

Büro­fach­kraft (m/​w/​d)

Stel­len­an­ge­bots­be­schrei­bung:

Wir suchen einen/​eine engagierte/​n und zuverlässige/​n Mitarbeiter/​in für Büro- und Verwal­tungs­tä­tig­keiten.

Ihre Aufgaben:

  • allge­meine Sach­be­ar­bei­tung
  • Korre­spon­denz
  • Kunden­be­treuung per E‑Mail und Telefon
  • Termin­ma­nage­ment
  • Abstim­mung der Verwal­tungs­auf­gaben mit Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­bei­tern
  • Rech­nungs­wesen
  • Büro­or­ga­ni­sa­tion

Wir bieten:

  • viel­sei­tige und inter­es­sante Tätig­keit in einem Inge­nieur­büro mitt­lerer Größe
  • abwechs­lungs­reiche Tätig­keit
  • verant­wor­tungs­volle und lang­fristig ange­legte Einstel­lung
  • stadt­nahen zentralen Arbeitsort und flexible Arbeits­zeiten

Wir erwarten:

  • Spaß im Umgang mit Menschen
  • idea­ler­weise eine Ausbil­dung in einem kauf­män­ni­schen Beruf
  • gute EDV-Kennt­nisse, vor allem in den MS-Office-Modulen Word und Excel und Word sowie gege­ben­falls Buch­hal­tungs­soft­ware
  • selbst­stän­dige, struk­tu­rierte und ziel­ori­en­tierte Arbeits­weise
  • Kommu­ni­ka­ti­ons­stärke und Team­ar­beits­fä­hig­keit
  • Bereit­schaft, sich in Neues einzu­ar­beiten

Bei Inter­esse freuen wir uns darauf, Sie kennen­zu­lernen.

Nehmen Sie bitte per E‑Mail Kontakt auf mit Herrn Deppe: a.​deppe@​planungsbuero-​entech.​de

Ergän­zende Infor­ma­tionen zu den Anfor­de­rungen an die Bewerber:

Sollte in diesem Text aus Gründen der Lesbar­keit oder ähnli­chem die männ­liche Form gewählt worden sein, beziehen sich die Angaben auf Ange­hö­rige aller Geschlechter.

01Mai/20
Zeichnung vom Umriss der Innenstadt Münster

Münster verbes­sert Förde­rung Altbau­sa­nie­rung und Neubauten

In der Stadt Münster tritt mit Wirkung zum 1. Mai 2020 eine neues Förder­pro­gramm »Klima­freund­liche Wohn­ge­bäude der Stadt Münster« in Kraft. Die jähr­liche Gesamt­för­der­summe ist gegen­über den Vorjahren auf 4,5 Millionen € verzehn­facht worden. Seit 20 Jahren liegt der Schwer­punkt der städ­ti­schen Förde­rung auf der Altbau­sa­nie­rung. Nun begüns­tigt die Stadt Münster auch Neubauten und die Instal­la­tion von Anlagen zur Nutzung erneu­er­barer Ener­gien. Damit wird das etablierte Förder­pro­gramm »Ener­gie­ein­spa­rung und Altbau­sa­nie­rung in der Stadt Münster« abge­löst und erwei­tert.

1. »Förder­bau­stein Altbau­sa­nie­rung«

Die etablierte Förde­rung von Dämm­maß­nahmen über gestaf­felte Zuschüsse pro Quadrat­meter verbes­serter Fläche der Gebäu­de­hülle bleibt erhalten. Die Anfor­de­rungen an die Dämm­qua­li­täten bleiben unver­än­dert – ebenso Zuschläge für ökolo­gi­sche Dämm­stoffe. Das Bonus­system für ganz­heit­liche Dämm­maß­nahmen wird erwei­tert. Neu sind Förde­rungen im Bereich der Anla­gen­technik wie Heizungs­aus­tauch­pau­schalen oder die Förde­rung einer Foto­voltaik­anlage bei gleich­zei­tiger Dach­däm­mung. Es werden nun auch neuere Gebäude geför­dert: Diese müssen vor dem 1. Januar 2002 bezugs­fertig gewesen sein – vorher galt der Stichtag 1. Januar 1995. Wegge­fallen ist die Größen­be­gren­zung auf Wohn­flä­chen in Eigen­heimen von unter 150 qm. Zusätz­lich kann ein vorzei­tiger Baube­ginn nun geneh­migt werden, sodass mit der Geneh­mi­gung keine Nach­teile für die Förder­mittel entstehen.

Die Kopp­lung an eine vorhe­rige unab­hän­gige Energie­beratung bleibt eben­falls bestehen: Es muss ein Gutachten nach den Krite­rien der BAFA-Energie­beratung für Wohn­ge­bäude erstellt werden.

Ebenso müssen bedarfs­ba­sierte Ener­gie­aus­weise vor und nach der Sanie­rung vorge­legt werden.

Insge­samt entstehen dem Antrags­steller nur geringe Kosten: Für ein typi­sches Einfa­mi­li­en­wohn­haus beträgt der zu tragende Eigen­an­teil etwa 350 €.

Anschlag auf Litfaßsäule für geförderte Altbausanierung Münster
Münster wirbt für geför­derte Altbau­sa­nie­rung

Ebenso müssen bedarfs­ba­sierte Ener­gie­aus­weise vor und nach der Sanie­rung vorge­legt werden.

Insge­samt entstehen dem Antrags­steller nur geringe Kosten: Für ein typi­sches Einfa­mi­li­en­wohn­haus beträgt der zu tragende Eigen­teil etwa 350 €.

Geför­dert werden (Auszüge):

  • Dämmung des Daches oder der obersten Geschoss­decke
  • Einbau neuer Fenster und Außen­türen
  • Außen­wand­däm­mung
  • Kern­däm­mung
  • Innen­wand­däm­mung
  • Dämmung der Keller­decke oder des untersten Geschoss­bo­dens
  • Heizungs­aus­tausch
  • Einbau ener­gie­spa­render Lüftungs­an­lagen
  • Einen Bonus gibt es für den Einsatz ökolo­gi­scher oder umwelt­freund­li­cher Dämm­stoffe
  • Eben­falls gibt es einen Bonus bei »ganz­heit­li­cher Gebäu­de­däm­mung«
  • Ein Lüftungs­kon­zept, eine Luft­dicht­heits­mes­sung und »die Opti­mie­rung des Heizungs­sys­tems über die Durch­füh­rung eines hydrau­li­schen Abgleichs« werden eben­falls bezu­schusst.

2. »Förder­bau­stein Effi­zienz im Neubau«

Große Verän­de­rungen gibt es bei dem Förder­bau­stein Neubau. Die bishe­rige Förde­rung der ener­ge­ti­schen Quali­täts­si­che­rung wurde auf 1100 € verdop­pelt. Zusätz­lich gibt es nun eine Förde­rung in Höhe von 21000 € für ein Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­haus oder 10000 € je Wohn­ein­heit, maximal jedoch 40000 € je Gebäude. Dazu muss der Trans­missions­wärme­ver­lust des Neubaus die Vorgaben der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV um mindes­tens 40 Prozent unter­schreiten. In der KfW-Sprache würde dies ein Ener­gie­ef­fi­zi­enz­haus 45 darstellen, aber nur in Bezug auf den H’T (»Spezi­fi­scher Trans­mis­si­ons­wär­me­ver­lust­kof­fef­fi­zient« = Mittel­wert für die Dämm­qua­lität der Gebäu­de­hülle inkl. der Wärme­brü­cken), nicht den QP (»Primär­ener­gie­be­darf« = Umwelt­be­las­tung durch die Verwen­dung von Energie für Heizen und Brauch­warm­wasser). Eine Kumu­la­tion mit Förder­mit­teln der KfW ist ausdrück­lich nicht möglich.

Wenn das Land Nord­rhein-West­falen einem Haus­halt Wohn­raum­för­de­rung für ein neues Eigen­heim bewil­ligt, gibt es einen weiteren Zuschuss von 4000 €.

3. »Förder­bau­stein Erneu­er­bare Ener­gien«

Bisher wurden in der Richt­linie ledig­lich Foto­vol­ta­ik­an­lagen mit statio­nären Batte­rie­spei­cher­sys­temen geför­dert.

Nun soll auch der sinn­volle Einsatz erneu­er­barer Ener­gien zur Wärme­ver­sor­gung und der Ausbau der Foto­voltaik in Berei­chen, in denen die Förde­rung nach Erneu­er­bare-Ener­gien-Gesetz EEG nicht gut greift, vermehrt ange­stossen werden.

Die Maßnahmen sind sowohl an bestehenden als auch an neu zu errich­tenden Gebäuden förder­fähig.

Anschlag auf Litfaßsäule für geförderte Fotovoltaik in Münster
Münster fördert Foto­vol­ta­ik­an­lagen

Nun soll auch der sinn­volle Einsatz erneu­er­barer Ener­gien zur Wärme­ver­sor­gung und der Ausbau der Foto­voltaik in Berei­chen, in denen die Förde­rung nach Erneu­er­bare-Ener­gien-Gesetz EEG nicht gut greift, vermehrt ange­stossen werden.

Die Maßnahmen sind sowohl an bestehenden als auch an neu zu errich­tenden Gebäuden förder­fähig.

Kombi­na­tion mit weiteren Förder­pro­grammen

Die »Kumu­la­tion« – so die Förder­fach­sprache für die Kombi­nier­bar­keit – mit vielen weiteren Förder­pro­grammen ist zulässig. Die wich­tigsten sind:

  • »Ener­gie­ef­fi­zient Sanieren« der KfW (151÷152 oder 430) mit Tilgungszuschüssen/​Zuschüssen ab 20 Prozent
  • »Erneu­er­bare Ener­gien« vom BAFA mit Zuschüssen von 20 Prozent bis 45 Prozent
  • »Proges« des Landes NRW mit Zuschüssen für diverse Anla­gen­tech­niken (zum Beispiel 90 €/​qm Solar­kol­lek­tor­fläche)

Das sind bei weitem noch nicht alle Programme, die bei der Altbau­sa­nie­rung, beim Neubau oder der Sanie­rung der Heizungs­an­la­gen­technik in Frage kommen. Die Kumu­lier­bar­keit ist zwar häufig möglich, folgt aber auch bestimmten Regeln. Im Rahmen von Ener­gie­be­ra­tungen werden Sie dazu ausführ­lich beraten, um Ihre Maßnahmen quali­tativ und förder­tech­nisch zu opti­mieren.

Energie­beratung ist wichtig

Ausgangs­punkt sollte immer eine Energie­beratung sein. Wir erklären Ihnen die Vorge­hens­weise und die Förde­rung unsere Leis­tungen. Für die Förde­rung durch die Stadt Münster ist diese zwin­gend notwendig, und die KfW empfiehlt die vorhe­rige Energie­beratung eben­falls. Ohne fundierte Kennt­nisse über Ihr Gebäude und Ihre Vorhaben, die mit der Bera­tung erlangt werden, ist keine Opti­mie­rung möglich.

Das Planungs­büro ENTECH erläu­tert gerne die Richt­linie. Einen ersten Über­blick, der auch die Verän­de­rungen gegen­über der alten Richt­linie über­sicht­lich darstellt, finden Sie hier in der Gegen­über­stel­lung.

Als zerti­fi­zierte Experten für Ener­gie­effi­zienz leiten wir Sie durch das Antrags­ver­fahren und leisten die Energie­beratung, die teils in diesem Förder­pro­gramm zwin­gend vorge­schrieben ist.

Hier stellen wir Ihnen wich­tige Antrags­un­ter­lagen zur Verfü­gung:

Gegenüberstellung der alten und neuen Richtlinie
Über­sicht­liche Gegen­über­stel­lung der alten und neuen Richt­linie