Herausforderung Schulsanierung: Fensteraustausch mit oder ohne Aussenwanddämmmung und was ist mit der Lüftung?

Kommu­nale Gebäude – BAFA fördert Energie­beratung zu 80 %

Das Förder­pro­gramm des Bundes­mi­nis­te­riums für Wirt­schaft und Energie (BMWi) Förde­rung von Ener­gie­be­ra­tungen für Nicht­wohn­ge­bäude bietet Kommunen und gemein­nüt­zigen Orga­ni­sa­tionen (wie z. B. Kirchen) die Möglich­keit, eine unab­hän­gige und zerti­zierte Ener­gie­be­ra­tungs­leis­tung zu nutzen – zum Beispiel für die Erstel­lung eines ener­ge­ti­schen Sanie­rungs­kon­zepts aber auch für den Neubau von Nicht­wohn­ge­bäuden, d. h. Schulen, Kinder­gärten, Rathäuser etc.

Gegen­stand der Bera­tung sind Nicht­wohn­ge­bäude, wie Schulen, Rathäuser, Turn­hallen etc. Die Energie­beratung kann folgende Maßnahmen empfehlen:

  • Sanie­rungs­fahr­plan
  • Sanie­rung zu einem KfW-Effizienz­haus 70
  • Sanie­rung zu einem KfW-Effizienz­haus 100
  • Sanie­rung zu einem KfW-Effizienz­haus Denkmal

Sie zeigt wirt­schaft­lich sinn­volle Inves­ti­tionen in die Ener­gie­effi­zienz auf und liefert auch ökolo­gi­sche Anlaysen. Alter­nativ wird eine Neubau­be­ra­tung für Nicht­wohn­ge­bäude geför­dert, basie­rend auf dem KfW-Effi­zi­enz­haus­stan­dard (EH 55 oder EH 70). Die Energie­beratung richtet sich an kommu­nale Gebiets­kör­per­schaften, deren Eigen­be­triebe, kommu­nale Zweck­ver­bände, Unter­nehmen mit mehr­heit­lich kommu­nalem Hinter­grund sowie gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­ti­ons­formen und aner­kannte Reli­gi­ons­ge­mein­schaften.

Die Förde­rung wird als Anteils­fi­nan­zie­rung in Form eines nicht rück­zahl­baren Zuschusses an den antrag­stel­lenden Berater gewährt. Die Energie­beratung bzw. Neubau­be­ra­tung des Nicht­wohn­ge­bäudes kann nur einmal im Rahmen dieser Richt­linie geför­dert werden. Der Antrag­steller hat die Möglich­keit, mehrere Bera­tungen an verschie­denen Objekten bei demselben Bera­tungs­emp­fänger durch­zu­führen.

Typische ungedämmte Fassade einer Schule
Typi­sche unge­dämmte Fassade einer Schule

Die Zuwen­dung beträgt bis zu 80 % der förder­fä­higen Ausgaben, maximal jedoch ein von der Zahl der Nutzungs­zonen des betref­fenden Gebäudes abhän­giger Höchst­be­trag. Ab 13 Nutzungs­zonen beträgt die Höchst­för­de­rung einheit­lich 15.000 Euro.

Für die Präsen­ta­tion des Bera­tungs­be­richts durch den Berater in Entschei­dungs­gre­mien des Bera­tenen kann zusätz­lich eine Zuwen­dung in Höhe von 500 Euro bean­tragt werden. Dieser Präsen­ta­ti­ons­bonus wird unter der Bedin­gung gewährt, dass der antrag­stel­lende Ener­gie­be­rater seinen Bera­tungs­be­richt vor einem Entschei­dungs­gre­mium des Bera­tungs­emp­fän­gers präsen­tiert, welches über die Umset­zung der im Bericht vorge­schla­genen inves­tiven Maßnahmen entscheidet: die Reduk­tion von CO2-Emis­sionen wird berechnet und präsen­tiert.

Ausführ­li­chere Infor­ma­tionen einschließ­lich Praxis­bei­spielen finden Sie in der Broschüre „Ener­gie­effi­zienz in Kommunen“
www.machts-effizient.de/broschuere-kommunen
oder infor­mieren Sie sich detail­liert auf
www.bafa.de

Wir beraten Sie gerne!

Refe­renzen aus zahl­rei­chen Analysen von Schulen, Turn­hallen, Kinder­gärten als Neubauten wie auch Sanie­rungen liegen vor.