Öffent­liche Hand

BAFA Energie­beratung

Rathaus

Bild: Pixabay | AnnaER

Das Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle (BAFA) bietet vielen Einrich­tungen der Öffent­li­chen Hand ein Förder­pro­gramm zur Stei­ge­rung der Ener­gie­effi­zienz: »Energie­beratung für Nicht­wohn­ge­bäude von Kommunen«. Unter anderem Gemeinden, Eigen­be­triebe und gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tionen erhalten Zuschüsse für die Bera­tungs­ho­no­rare.

Das BAFA zahlt diese Leis­tung direkt an den zuge­las­senen Ener­gie­ex­perten Ihrer Wahl, wenn er ein ener­ge­ti­sches Sanie­rungs­kon­zept für Nicht­wohn­ge­bäude erstellt oder beim Neubau eines Nicht­wohn­ge­bäudes berät. Die entspre­chenden Unter­lagen beschreiben, wie die Ziele für ein Effizienz­haus nach den Stan­dards der KfW Banken­gruppe zu errei­chen sind. Diese Ergeb­nisse können direkt in die Anträge für die passenden KfW-Förder­mittel einfließen. Die Zuwen­dung vom BAFA für die indi­vi­du­elle Energie­beratung beträgt bis zu 80 Prozent der förder­fä­higen Ausgaben – begrenzt durch eine Höchst­summe, die von der Anzahl der Nutzungs­zonen des Gebäudes abhängt.

Bild: KfW-Bild­ar­chiv | Rüdiger Nehmzow

Die KfW vergibt Darlehen zu güns­tigen Kondi­tionen. Sie bewil­ligt auch einige nicht rück­zahl­bare Beihilfen, meis­tens als Tilgungs­zu­schüsse. Etwa für Kommunen, kommu­nale Gebiets­kö­per­schaften und ihre Eigen­be­triebe exis­tieren Programme zum Beispiel für die Effi­zi­enz­ver­bes­se­rung von Liegen­schaften bei Nicht­wohn­ge­bäuden. Geld fließt für den Neubau und die Sanie­rung als Effizienz­haus, aber eben­falls für Einzel­maß­nahmen – nach dem Prinzip: je höher der erzielte Stan­dard, desto größer der Tilgungs­zu­schuss.

Binden Sie bei Ihrem Vorhaben einen quali­fi­zierten Experten für Ener­gie­effi­zienz ein: Bei einer geför­derten Energie­beratung erhalten Sie detail­lierte Analysen und Maßnah­me­pläne. Sie benö­tigen für einen Antrag auf KfW-Förder­mittel passende Sach­ver­stän­di­gen­leis­tungen wie Bestä­ti­gungen zum Kredit­an­trag. Planen Sie die ener­ge­ti­sche Sanie­rung oder den Neubau einer Schule, einer Turn­halle oder eines Verwal­tungs­ge­bäudes? Wir info­mieren sie über passende KFW-Leis­tungen und weitere Förder­töpfe.

Weitere Infos →

Klimaschutz­konzepte

Zyklon

Der Bund fördert inte­grierte Klimaschutz­konzepte, um Kommunen beim Einsatz für den Klima­schutz zu helfen und zu beraten. Die inte­grierten Klimaschutz­konzepte gehören zur Natio­nalen Klima­schutz­in­itia­tive (NKI) vom Bundes­um­welt­mi­nis­te­rium. Sie liefern den Kommunen einen Über­blick über ihren Gesamt­ener­gie­ver­brauch, die CO2-Emis­sionen und damit verbun­dene Einspar­po­ten­ziale. Sie erfassen die kommu­nalen Liegen­schaften und decken alle Hand­lungs­felder wie Ener­gie­er­zeu­gung, Verkehr, Mobi­lität, Land­wirtschaft und Gewerbe ab.

Neben umfas­senden inte­grierten Klima­schutz­kon­zepten erhalten Teil­kon­zepte finan­zi­elle Unter­stüt­zung – zum Beispiel für erneu­er­bare Ener­gien, inte­grierte Wärme­nut­zung, Green-IT sowie Klima­schutz in Indus­trie- und Gewer­be­ge­bieten. Aus solchen Ergeb­nissen des NKI-Programms können wiederum konkrete Projekte zum Klima­schutz wachsen.

Mach­bar­keits­stu­dien

Stonehenge

Mach­bar­keit­stu­dien sollen viele ener­ge­ti­sche Fragen der kommu­nalen Planung beant­worten: Welche Liegen­schaften eignen sich für Projekte zur Kraft-Wärme-Kopp­lung, also in der Regel für Block­heiz­kraft­werke (BHKW)? Auf welchen Dächern herr­schen güns­tige Bedin­gungen für den Eigen­ver­brauch von Strom aus Foto­vol­ta­ik­an­lagen? Oder wo ist es sinn­voller, den erzeugten Strom in Netze für andere Liegen­schaften einzu­speisen? An welchen Stand­orten bietet Solar­thermie Vorteile?

Welche Möglich­keiten zur Wärme­aus­kopp­lung gibt es in einem Gewer­be­ge­biet? Lassen sich dort Abwär­me­quellen für Liegen­schaften in der Nähe nutzen? Und welche Probleme sind bei der Erschlie­ßung eines Neubau­ge­bietes für eine zentrale Wärme­ver­sor­gung zu lösen? Welche Tarif­struk­turen passen zu solch einem Konzept?