Landwirte

Der Betrieb von Foto­vol­ta­ik­an­lagen in der Land­wirtschaft ist sinn­voll, zumal die Preise für Solar­mo­dule und Zubehör in den vergan­genen Jahren gefallen sind. Aber die Größe der Instal­la­tion muss zur indi­vi­du­ellen Situa­tion passen, um die Eigen­nut­zung des Stroms zu maxi­mieren: Anders als früher finan­ziert die gesetz­lich garan­tierte Einspei­se­ver­gü­tung keine neue Foto­voltaik­anlage auf Dauer.

Foto­voltaik kann helfen, die von der KfW Banken­gruppe einge­führten Ener­gie­stan­dards für Gebäude einzu­halten. Gene­rell berück­sich­tigt die Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV in einer Gesamt­ener­gie­bi­lanz die Anteile erneu­er­barer Strom­erzeu­gung. Erfahren Sie mehr über Vorzüge der Foto­voltaik, das passende Ener­gie­mess­wesen und ergän­zende Spei­cher­tech­niken.

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Förde­rung Land­wirtschaft

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Bild: BLE

Die Bundes­an­stalt für Land­wirtschaft und Ernäh­rung (BLE) zahlt Zuschüsse für Ener­gie­be­ra­tungen und für die Bildung spezi­eller Netz­werke. Zudem unter­stützt die Behörde Inves­ti­ti­ons­maß­nahmen zur Ener­gie­effi­zienz – zum Beispiel die ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rung von Anlagen und Aggre­gaten sowie die Opti­mie­rung tech­ni­scher Systeme und der Teil­sys­teme.

Die BLE begüns­tigt den »Neubau von Nied­rig­energie-Gebäuden für die pflanz­liche Erzeu­gung«. Bei all diesen Akti­vi­täten trägt sie bis zu 40 Prozent der Kosten. Wenn Landwirte sich beraten lassen, erstattet die BLE bis zu 80 Prozent der Ausgaben für diese Dienst­leis­tung – jedoch maximal 6.000 €.

Fort­schritt­li­ches BHKW

Blick in Mini-BHKW

Über das Prinzip der Krafwär­me­kopp­lung (KWK) liefern Block­heiz­kraft­werke (BHKW) nicht nur Strom, sondern zusätz­lich Wärme – etwa für Produk­ti­ons­pro­zesse wie die Ferkel­zucht. Durch eine Energie­beratung ermit­teln Sie, welche BHKW-Anla­gen­größe zu Ihrem land­wirt­schaft­li­chen Betrieb ökono­misch und ökolo­gisch passt.

Die Land­wirt­schafts­kammer NRW meint: »Bei gleich­zei­tiger Nutzung von Strom und Wärme gilt der BHKW-Einsatz als beson­ders ratio­nelle Form der Ener­gie­er­zeu­gung und kann damit zur Ener­gie­kos­ten­ein­spa­rung beitragen.« Für die BHKW-Strom­erzeu­gung fließen Vergü­tungen nach KWK-Gesetz. Die KfW sowie das Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle (BAFA) bieten Förder­pro­gramme für die Inves­ti­ti­ons­aus­gaben.

Landwirte erhalten BAFA-Zuschüsse für Maßnahmen zu Quer­schnitts­tech­no­lo­gien. Etwa Beleuch­tungen, Druck­luft­an­lagen und Venti­la­toren sind in allen Bran­chen verbreitet und laufen trotz Sanie­rungs­reife oft jahre­lang weiter. Doch mangelnde Beach­tung der Effi­zienz von Quer­schnitts­tech­no­lo­gien treibt den Ener­gie­ver­brauch nach oben und verur­sacht Kosten.

Auch die KfW stärkt Quer­schnitts­tech­no­lo­gien – in Form zins­güns­tiger Kredite für die Projekte. Das BAFA unter­scheidet zwischen »Einzel­maß­nahmen« und »Opti­mie­rung tech­ni­scher Systeme« bei förder­fä­higen Quer­schnitts­tech­no­lo­gien. Für die »Opti­mie­rung tech­ni­scher Systeme« verfasst ENTECH gerne das benö­tigte Ener­gie­ein­spar­kon­zept und infor­miert Landwirte gene­rell über die Effi­zienz und Quali­täten vieler Quer­schnitts­tech­no­lo­gien.

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