KMU

Um den Einstieg in die Ener­gie­pla­nung zu erleich­tern, hat das Bundesamt für Wirt­schaft und Ausfuhr­kon­trolle (BAFA) ein attrak­tives Förder­pro­gramm »Energie­beratung im Mittel­stand« etabliert. Unter­nehmen können den Zuschuss genießen, sofern sie als KMU nach EU-Empfeh­lung 2003/​361/​EG gelten.

Ausschließ­lich vom BAFA zuge­las­sene Experten wie die ENTECH-Mitar­beiter dürfen das Ener­gie­audit nach DIN EN 16247–1 und eine anschlie­ßende Umset­zungs­be­glei­tung bei der Bera­tung erle­digen. KMU mit jähr­li­chen Ener­gie­kosten von maximal 10.000 € können als Zuwen­dung 80 Prozent der förder­fä­higen Bera­tungs­kosten erhalten, aller­dings maximal 1.200 €. KMU mit jähr­li­chen Ener­gie­kosten über 10.000 € können 80 Prozent der förder­fä­higen Bera­tungs­kosten beziehen, jedoch höchs­tens 8.000 €.

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Ein Ener­gie­audit nach DIN EN 16247–1 dient einer inten­siven Bestands­auf­nahme: Durch Einsatz ihres persön­li­chen Ener­gie­au­di­tors erfassen und analy­sieren KMU frei­willig ihren aktu­ellen Ener­gie­ein­satz und -verbrauch nach festen Regeln. Aus den Erkennt­nissen folgen nicht unbe­dingt Konse­quenzen. Aber für KMU ist ein Ener­gie­audit zu empfehlen, schon alleine weil es starke Einspar­po­ten­ziale zeigt.

Den Auftrag für das normierte Verfahren darf nur ein Ener­gie­au­ditor mit Regis­trie­rung beim BAFA über­nehmen. Vorteile über eine ener­ge­ti­sche Bestands­auf­nahme hinaus bieten: ein Ener­gie­ma­nage­ment­system nach ISO 50001 oder ein Umwelt­ma­nage­ment­system nach Eco-Manage­ment and Audit Scheme (EMAS). ENTECH betreut Sie auch bei diesen komple­xeren Maßnahmen.

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Bild: BAFA | Michael Rostek

Das BAFA unter­stützt behörd­li­ches, privates und unter­neh­me­ri­sches Enga­ge­ment: Diese Behörde zahlt Zuschüsse für Bera­tungen und Maßnahmen zur Ener­gie­pla­nung. Leis­tungen sind möglich in den Segmenten »Beson­dere Ausgleichs­re­ge­lung«, Energie­beratung, Ener­gie­effi­zienz, »Heizen mit erneu­er­baren Ener­gien« und Rohstoffe.

Das BAFA begüns­tigt ener­gie­ef­fi­zi­ente Tech­niken, Akti­vi­täten zum Ener­gie­sparen und die Inte­gra­tion rege­ne­ra­tiver Ener­gien beim Heizen. Für KMU empfiehlt ENTECH Programme wie »Energie­beratung im Mittel­stand«, »Quer­schnitts­tech­no­lo­gien« und Projekte zu Heiz­sys­temen sowie Initia­tiven zur Ener­gie­effi­zienz wie die Sanie­rung gewerb­li­cher Kälte­an­lagen.

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Bild: KfW-Bild­ar­chiv | Rüdiger Nehmzow

Die KfW Banken­gruppe vergibt Darlehen zu güns­tigen Kondi­tionen, aber auch Zuschüsse. Für Unter­nehmen exis­tieren spezi­elle Förder­pro­gramme rund um »Abwärme« (KfW Nr. 294), »Ener­gie­effi­zienz« sowie »Produk­ti­ons­tech­no­lo­gien« (KfW Nr. 292, 293).

KMU müssen Förder­an­fragen über ihre Haus­bank oder einen anderen klas­si­schen Finanz­dienst­leister abwi­ckeln. Wenn ein Betrieb etwa eine Foto­voltaik­anlage mit Batte­rie­spei­cher aufbauen will oder für Maschinen ener­gie­ef­fi­zi­enten Ersatz sucht – dann führt der Weg zur Geld­auf­nahme bei der KfW immer über eine Geschäfts­bank. ENTECH-Mitar­beiter stehen als Sach­ver­stän­dige dem Unter­nehmen zur Seite. Außerdem info­mieren sie über Instru­mente der Ener­gie­pla­nung und über die diversen Förder­töpfe.

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Das BAFA unter­stützt Maßnahmen zu Quer­schnitts­tech­no­lo­gien mit Zuschüssen. Die bran­chen­über­grei­fenden Appa­ra­turen führen zu neuen Verfahren und dienen als Kompo­nenten für andere Tech­no­lo­gien. Mangelnde Beach­tung der Quer­schnitts­tech­no­lo­gien treibt den Ener­gie­ver­brauch nach oben und verur­sacht Kosten.

Auch die KfW begüns­tigt Projekte zu Quer­schnitts­tech­no­lo­gien – über zins­güns­tige Kredite im Rahmen diverser Programme. Das BAFA unter­scheidet bei förder­fä­higen Quer­schnitts­tech­no­lo­gien zwischen »Einzel­maß­nahmen« und »Opti­mie­rung tech­ni­scher Systeme«. KMU erhalten 30 Prozent der Ausgaben. Für die »Opti­mie­rung tech­ni­scher Systeme« verfasst ENTECH gerne das benö­tigte Ener­gie­ein­spar­kon­zept und unter­stützt Sie gene­rell bei Aspekten der Quer­schnitts­tech­no­lo­gien.

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Zerti­fi­zie­rungen für Ener­gie­ma­nage­ment­sys­teme laufen nach ISO 50001. Viele staat­liche Vorschriften basieren auf dieser Norm. Bei Zuschüssen können die Hürden für KMU tiefer als für Groß­un­ter­nehmen liegen, sodass die Durch­füh­rung von einem Ener­gie­audit nach DIN EN 16247–1 genügt. Doch Ener­gie­ma­nage­ment senkt Kosten dauer­haft und bringt Wett­be­werbs­vor­teile.

Während ein Ener­gie­audit einen aktu­ellen Zustand fest­hält, begleitet ein Ener­gie­ma­nage­ment­system die betrieb­li­chen Abläufe auf Dauer. Die Methode folgt in einem Turnus von drei Jahren einem Kreis­lauf entlang der Linie Plan–Do–Check–Act (PDCA). ENTECH lotst Sie gerne durch die Klippen gesetz­li­cher Auflagen bis hin zu einer sinn­voll geglie­derten Ener­gie­bi­lanz – mit zuver­läs­sigen Hinweisen, an welchen Stellen Inves­ti­tionen in Ener­gie­effi­zienz lohnen.

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